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Shawn Mendes ist ein Freund der großen Gesten: Das kann man mal so schreiben, wenn ein Künstler am Ende seines Videos zum Titelstück seines neuen Albums „Wonder“ auf einer Klippe steht, im strömenden Regen, hinten peitscht das wütende Meer, mit weißem, mittlerweile durchsichtigem Unterhemd und gen Himmel klagt: „I wonder what it’s like to be loved bei youhuuu!“ Dazu gibt’s wuchtige Drums, die seine zugegeben recht starke Stimme tatsächlich bis kurz über die Wolkendecke trommeln können. Der kanadische, Grammy-nominierte, mit Multi-Platin ausgezeichnete Popstar kann sich das alles in dieser Größe allerdings auch erlauben. Denn Shawn Mendes ist nicht nur ein schöner Mann, was sicher zu seinem Ruhm beigetragen hat. Mittlerweile ist er auch ein Musiker mit Star-Qualitäten und einem guten Gespür für Popmusik, die in die Charts und in die Arenen will, ohne dabei halbgar oder berechnend zu sein.

In einer Botschaft an seine Fans zum Album verriet Shawn Mendes: „Ich habe ein Album. Es heißt ‚Wonder‘. Für mich fühlt es sich wirklich so an, als hätte ich einen Teil meines Inneren aufgeschrieben und in Musik verwandelt. Ich habe versucht maximal authentisch und ehrlich zu sein. Es ist eine Welt, eine Reise, ein Traum und ein Album, das ich schon lange in dieser Form machen wollte.“ Auch hier: große Worte, die sich Shawn Mendes jedoch hier ebenso leisten kann. Sein letztes, nach ihm benanntes Album toppte 2018 immerhin die Billboard Charts und brachte ihm zwei Nominierungen bei den Grammys ein – das ist die Liga, in der auch „Wonder“ sicher wieder spielen wird.

Erst recht, wenn das Album parallel zu einem Duett erschienen ist, auf das viele gewartet haben. Die neue Single „Monster“ bringt zwei der größten Herzensbrecher der Popwelt zusammen: Mendes singt gemeinsam mit Justin Bieber, der hier konträr zum Songtitel überhaupt nicht monströs auftritt, sondern smooth von seinen eigenen Fehlern singt. 

Das offizielle Video