- Bildquelle: Telamo © Telamo

Klanglich schreitet Nino de Angelo auf seiner aktuellen CD ein äußerst breites Spektrum ab und kreiert Titel, die von sehnsüchtig bis mitreißend, von gefühlvoll bis tanzbar alles abdecken. Tatsächlich darf „Liebe für immer“ als eine Liebeserklärung an die verschiedenen Genres gelten, die Nino de Angelo seit Anfang der 1980er-Jahre erkundet und zugleich intensiv mitgeprägt hat. Von Schlager bis Pop, mal mit Soul-, mal mit Dance- oder mal auch mit Rock-Einschlag, tritt er auf der neuen LP dabei nicht nur durchweg als begnadeter Co-Songwriter in Aktion, denn auch sämtliche Texte hat er selbst mitgeschrieben und gemeinsam mit Lalo Titenkov zudem die Produktion des Longplayers übernommen. Kein Wunder, dass dieses Album zu 100% seine Handschrift trägt – und vom ersten Takt an unter die Haut geht.

„Ich war jenseits von Eden/fast mein ganzes Leben“, beginnt sein ergreifend ehrlicher und ungeschönter Blick zurück, den Nino de Angelo schon auf der gefeierten Vorab-Single „So lang mein Herz noch schlägt“ präsentiert: ein epischer, euphorischer Popsong, der immer wieder abhebt und diese Rückkehr perfekt einläutet. Sind der Geschmack von „kaltem Asphalt“ und die schwierigen Jahre, die es auch gab, mit diesem Single-Vorboten schon mal vergessen, bricht er mit der Ballade „Angel“ danach in sehr viel ruhigere, verträumtere Gefilde auf. Wie für den nächsten Sommer gemacht wirkt dagegen „Bis ans Ende der Zeit“: Lockere Arrangements, luftige Gitarren, brennende Herzen und Emotionen pur – so klingt vollkommener zeitgenössischer Popschlager à la de Angelo.

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