- Bildquelle: Paul Schirnhofer © Paul Schirnhofer

Ein Sänger, dessen unsterbliche Klassiker wie „Santa Maria“, „Dich zu lieben“ oder „Joana“ längst zu deutschem Kulturgut avanciert sind. Seine zuletzt veröffentlichten Studioalben „Auf den Kopf gestellt“ (2016) und „Seelenbahnen“ (2014) erreichten Gold- bzw. Platin-Status, die Songsammlung „Stromaufwärts – Kaiser singt Kaiser“ erzielte mit unterschiedlichsten Neuinterpretationen vergangener Kaiser-Hits Top-5-Status in den deutschen Charts.

 

Sein im Jahr 2014 mit Maite Kelly veröffentlichtes Duett „Warum hast du nicht nein gesagt“ verzeichnet bis heute fast 100 Millionen Aufrufe auf der Videoplattform YouTube und erhielt eine Goldauszeichnung für mehr als 200.000 verkaufte Singles in Deutschland. Und auch der packende Konzertmitschnitt „Kaisermania 2018 – Live am Elbufer Dresden“, auf dem Roland Kaiser vor über 50.000 euphorischen Fans und mehr als 1,3 Millionen Fernsehzuschauern zu erleben ist, enterte im vergangenen Herbst aus dem Stand den 5. Platz der deutschen Albumcharts.

 

Mit seinem brandneuen Longplayer „Alles oder Dich“ knüpft Roland Kaiser nun einerseits nahtlos an den Erfolgssound seines letzten Studioalbums „Auf den Kopf gestellt“ aus dem Jahr 2016 an, blickt aber andererseits klar nach vorne. Ohne jeden künstlerischen Druck präsentiert sich Kaiser heute so befreit und modern, so tanzbar und mitreißend, wie nie zuvor.

 

Alle Songs entstanden erneut im legendären Berliner Hansa-Studio unter der Leitung von Roland Kaiser und Alex Wende (Udo Jürgens, Maite Kelly, Herbert Grönemeyer) und wurden von Peter Schmidt (Max Raabe, Sarah Connor, Depeche Mode), dem mehrfachen Grammy-Gewinner Michael Ilbert (Adele, Katy Perry, Taylor Swift) sowie dem Grammy-nominierten David Hefti (Chris Cornell, Cat Stevens) abgemischt. „Sie haben es geschafft, die Titel so umzusetzen, dass sie immer noch kommerziell sind, aber nicht verstaubt klingen. Es ist zeitgemäß, ohne aber das Publikum zu verprellen. Heute lautet mein Motto: Ich muss nicht, ich kann. Und ich freue mich natürlich, dass ich immer noch darf. Eine Einstellung, die auch sehr viel mit großer Demut zu tun hat. Mich treibt die Lust am Tun. Der Drang, nicht stehen zu bleiben. Ich lasse mich gerne von der jüngeren Generation inspirieren.“

 

Eine Strategie, mit der sich Roland Kaiser nicht scheut, für deutschsprachige Acts auch unkonventionelle Wege zu gehen und das Genre so frisch und lebendig zu halten. Der Künstler liebt neue Herausforderungen, wie er auf „Alles oder Dich“ eindrucksvoll demonstriert: Roland Kaiser verbindet einen modernen, tanzbaren Verve mit einer kopfkinohaften Opulenz, mal bildmalerischer, mal augenzwinkernder Sprachraffinesse und natürlich seiner unnachahmlichen Stimme zu einem harmonischen Mix. Eine Mischung, die Kaiser außerdem mit einem ganz besonderen Quäntchen Dramatik versieht. „Alles oder Dich“ wird geprägt von einer subtilen „James Bond“-Eleganz, die sich durch Stücke wie den Titelsong, oder das hoffnungsvolle „Liebe kann uns retten“ zieht. „Ich spiele hier mit ein paar Zitaten“, fährt Roland Kaiser schmunzelnd fort. „Ich bin ein riesiger `007`-Fan und habe mich musikalisch vom Soundtrack des `Skyfall`-Streifens inspirieren lassen. Ich weiß, dass Michael Ilbert auch für Adele gearbeitet hat, also bat ich ihn, eine solche Atmosphäre wie in ihren Songs auch für mich zu kreieren.“

 

Seine feine Beobachtungsgabe, sein Gespür für mitreißende Melodien und seine Vorliebe für geschliffene Texte stellt Roland Kaiser auch in dem bittersüßen Duett „Niemand“ zur Schau, für das er eine ganz besondere Gesangspartnerin gewinnen konnte: Niemand Geringere, als die einzig wahre Barbara Schöneberger ist hier als weibliches Pendant zu hören - ebenfalls berüchtigt für ihre Schlagfertigkeit und ihre spitze Zunge. „Die Arbeit mit Barbara Schöneberger hat mich gereizt, weil Barbara komplett anders ist“, so Kaiser. „Sie ist mutig und unerschrocken. Wir kennen uns sehr gut aus vielen gemeinsamen Fernsehsendungen. Ich habe im Vorfeld nicht daran geglaubt, dass sie einem Duett tatsächlich zustimmen würde, doch sie hat ohne Zögern zugesagt. Gerade solche Zusammenarbeiten finde ich höchst spannend.“

 

Von seiner eindringlichsten Seite gibt sich Roland Kaiser auf der kürzlich veröffentlichten Hit-Single „Stark“: Seine Ode an die Liebe, auf die Freiheit und auf den Mut, seinen Träumen zu folgen – völlig egal, wohin sie einen auch führen mögen.

 

Peter Plate (Rosenstolz) komponierte das hoffnungsvolle „Liebe kann uns retten“: „Ein toller Song! Wobei der Text nicht vorwurfsvoll oder dogmatisch daherkommt, sondern die Menschen stattdessen daran erinnert, was das Schöne an unserem Leben ist. Peter hat die Gegenwart tatsächlich sehr gut eingefangen. Es geht um das Bewahrenswerte, das Gute. Ich denke, es ist als Wink an alle diejenigen zu verstehen, die zu sehr in ihrer Inhumanität und Intoleranz verhaftet sind. Diejenigen, die nicht in der Lage sind, freiheitlich-demokratisch zu denken. Die große Kunst ist, über diese Werte ohne den erhobenen Zeigefinger zu sprechen.“

 

„Ich bin jetzt 66 Jahre“, erzählt der Künstler, „Ein Alter, in dem man erkennt, dass kein Weg im Leben endlos ist. Jeder von uns kommt irgendwann im Herbst des Lebens an. Trotzdem habe ich noch so viel vor und noch viel mehr zu sagen. Und ich freue mich, solange mich meine Fans auf diesem Pfad begleiten und mir zuhören.“ Roland Kaiser – ein Triumphzug, der mit „Alles oder Dich“ noch lange nicht beendet ist.

Das offizielle Video