- Bildquelle: Telamo © Telamo

Ross Antony versteht es wie kein anderer für ausgelassene Stimmung und gute Laune zu sorgen. Mit seiner sympathischen und humorvollen Art eroberte der Sänger in den letzten Jahren nicht nur die Herzen seiner Schlagerfans, sondern durch seine unterschiedlichen Rollen im deutschen Fernsehen auch die TV-Welt. Der Brite ist das, was man ein Allround-Talent nennt: Ob als Moderator, auf der Kinoleinwand, in Musicals oder als Pop-Schlager Neudenker. Nachdem er mit seinem bisherigen Gute-Laune-Sound immer an der Spitze der deutschen Charts stand, setzt der Sänger bei seinem neuen Album "Schlager lügen nicht: Mal laut, mal leise" auf tiefgreifende Texte und ruhige Melodien.

Auf der erweiterten Edition seines 2019 erschienenen Albums "Schlager lügen nicht" präsentiert der Schlagersänger nun neben dem gefeierten Top-10-Album auch einfühlsame Balladen, herzergreifende Coversongs sowieso brandneue Kompositionen, die mit Abstand zu den emotionalsten und persönlichsten Aufnahmen seiner Karriere zählen und sofort unter die Haut gehen. Die Album-Erweiterung widmet der 45-Jährige seinem verstorbenen Vater.

Zuerst allerdings klingt die erste Hälfte des Albums nach dem typischen und allseits geliebten Strahlemann Ross Antony. Schwungvoll, tanzbar und eben auch "mal laut". "Mal leise" und sehr emotional wird es dann ab der zweiten Hälfte: Eine wunderbar gelungene Mischung aus den schönsten Balladen der letzten Jahre, komplett unveröffentlichte Coversongs und brandneue Exklusiv-Kompositionen laden zum Träumen und nostalgischen werden ein: Dass diese massiv erweiterte Neuauflage seinem verstorbenen Vater gewidmet ist, deutet er schon mit der ergreifenden Orchester-Version von „Bewundernswert“ an, die er bereits 2015 bei Florian Silbereisen mit persönlichen Polaroid-Familienschnappschüssen aus der Kindheit illustriert hatte – was auch den damals im Publikum anwesenden Vater sichtlich rühren sollte.

Zum großen Finale zeigt sich Ross Antony hoffnungsvoll – denn im nächsten Leben „wären du und ich nicht nur beste Freunde/das weiß ich sicherlich“, wie er auf „Gibt es ein nächstes Leben“ singt, das mit einem opulenten Arrangement daherkommt.Seinem im Februar 2017 verstorbenen Vater Denis Catterall widmet der 45-Jährige daraufhin den persönlichsten Titel des Albums: „Goodbye Papa“ - ein absoluter Gänsehautmoment.

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