Das Corona-Virus weltweit: So sind die Länder betroffen

Weltweit ist das Corona-Virus ein wichtiges Thema, das viele Länder beschäftigt. Das Virus brach in China aus und verbreitete sich seitdem auf dem Globus. Hier lesen Sie, welche Länder besonders betroffen sind. Zudem erfahren Sie hier, wo sie aktuelle Fallzahlen, Reisewarnungen und Neuigkeiten zu allen Entwicklungen im Kampf gegen Corona finden.

Welche Länder sind betroffen? So finden Sie aktuelle Fallzahlen

Nahezu alle Länder weltweit auf allen Kontinenten sind betroffen. Allerdings unterscheidet sich die Schwere der Verbreitung sowie die Zahlen der Neuinfektionen von Land zu Land drastisch. Dadurch sind einige Länder stärker betroffen als andere.

Das Robert-Koch-Institut (rki) wertet regelmäßig die aktuellen Fallzahlen aus und benennt Risikogebiete, in denen eine Ansteckung mit dem Corona-Virus droht. Hier finden Sie die aktuellen Informationen: Corona-Risikogebiete laut rki 

Länder, die laut des Robert-Koch-Instituts besonders durch Corona betroffen sind (Stand 25. März 2020):

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

China wurde laut Angaben kürzlich wieder von der Liste der Risikogebiete entfernt.

Auch Deutschland gehört zu den betroffenen Ländern. Hierzulande sind schon über 30.000 Infizierte gemeldet worden.

Auf einer Übersichtsseite der Weltgesundheitsorganisation können Sie sich die aktuellen Fallzahlen ansehen. Die Länder werden nach Anzahl der Infizierten aufgelistet.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland gibt es eine Ausgangsbeschränkung, die den Menschen aber noch erlaubt, notwendigen Tätigkeiten wie dem Einkaufen nachzugehen. Auch Spaziergänge und Sport im Freien sind erlaubt, solange die Personen allein oder gemeinsam mit Personen aus ihrem Haushalt unterwegs sind.

In Italien wurden verschärfte und sehr strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt, dort dürfen die Menschen nur zu bestimmten Uhrzeiten einkaufen gehen. Alle nicht lebensnotwendigen Betriebe wurden geschlossen. Apotheken, Banken, die Post und Supermärkte sind jedoch weiterhin geöffnet und gewährleisten die Versorgung der Bevölkerung.

Welche Maßnahmen die Länder ergreifen, hängt mit dem jeweiligen Stand und der Ausbreitung des Corona-Virus zusammen. Daher unterscheidet sich die aktuelle Lage auch von Nation zu Nation.

Reisewarnungen: In diese Länder sollten sie nicht einreisen

Das Auswärtige Amt rät wegen Corona von nicht notwendigen und touristischen Reisen ins Ausland ab. Reisende müssen nicht nur mit Einschränkungen rechnen, sondern auch mit etwaigen Quarantäne-Maßnahmen, die nicht nur den Aufenthalt vor Ort extrem einschränken, sondern auch eine Rückreise nach Hause verhindern können. Diese allgemeine Reisewarnung gilt bis mindestens Ende April.

Planen Sie eine notwendige Reise oder Sie machen sich Gedanken, ab wann sie Ihre Urlaubsreise planen können, sollten Sie daher im Voraus die Seite des Auswärtigen Amtes prüfen, um keine Risiken einzugehen. Zusätzlich sollten Sie sich bei den Botschaften und Konsulaten Ihres Reiselandes über die Maßnahmen informieren, die es getroffen hat.

Impfstoffe und Medikamente: Entwicklungen im Kampf gegen Corona

Um die aktuelle Lage zu entspannen, versuchen mehrere Forscher weltweit mit verschiedenen Projekten, einen Impfstoff sowie Medikamente gegen den Corona-Erreger zu entwickeln. Zurzeit gibt es noch keinen Impfstoff, der effektiv gegen das Virus und die Krankheit, die es auslösen kann, COVID-19, schützt. Denn die Stoffe befinden sich noch in Testphasen.

Die aktuellen Zwischenstände bei der Entwicklung einer Impfdosis können Sie beim vfa, dem Verband forschender Pharma-Unternehmen oder bei der WHO nachlesen.

Auch die Forschung nach wirksamen Medikamenten läuft auf Hochtouren. Dazu werden bekannte Medikamente, die gegen andere Erreger und Erkrankungen helfen, erforscht sowie die Entwicklung neuer Stoffe vorangetrieben. Der vfa informiert ebenfalls hierüber.