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Eine tragische Verkettung hat in Baden-Württemberg zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Toten geführt. Unter den Opfern sind ein Kleinkind und sein Vater. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei vom Sonntag fuhr ein junger Autofahrer am Samstagabend zu schnell in eine Kurve und stieß im Gegenverkehr mit einem Wagen zusammen, in dem mehr Menschen waren als erlaubt. Zwei kleine Kinder saßen nach ersten Vermutungen ungesichert im Fahrzeug, als das Unglück in Villingen-Schwenningen geschah.

Drei Tote, fünf Verletzte

Ein einjähriger Junge starb in dem überfüllten Auto, ebenso sein 29-jähriger Vater. Bei dem dritten Toten handelt es sich um einen 37 Jahre alten Mann, ebenfalls aus diesem Wagen. Fünf weitere Menschen wurden laut Polizei bei dem Unfall zwischen den Ortsteilen Villingen und Schwenningen verletzt. "Es sieht so aus, als wäre ein 24 Jahre alter Autofahrer aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten", sagte ein Polizeisprecher.

Notärzte, Feuerwehr und Polizei fuhren mit einem großen Aufgebot zur Unfallstelle. Die Sanitäter versorgten Wageninsassen, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Auch der Fahrer, der ersten Ermittlungen zufolge wegen zu hohen Tempos den Unfall verursacht haben soll, ist verletzt. Es habe keine Hinweise auf Alkohol im Blut des 24 Jahre alten Fahrers gegeben, hieß es. Er war allein unterwegs.