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Mafia-Mörder in Thailand geschnappt

Tattoos überführen Yakuza-Verbrecher

Nach jahrelanger Flucht klickten in Thailand die Handschellen: einem 74-jährigen Mafia-Killer wurden jetzt seine Tattoos zum Verhängnis.

11.01.2018 12:45 Uhr / dpa
Handschellen
© dpa

Seine auffälligen Tätowierungen sind einem mutmaßlichen Mafia-Mörder aus Japan zum Verhängnis geworden. Der 74-Jährige wurde im thailändischen Lopburi nördlich von Bangkok festgenommen, sagte der stellvertretende Polizeichef der Provinz am Donnerstag. Der Mann soll als Mitglied der japanischen Mafia, der Yakuza, vor 15 Jahren einen Anführer einer rivalisierenden Gruppe getötet haben.

Auf die Schliche kam die Polizei dem Mann, der sich 2005 nach Thailand abgesetzt hatte, mit Bildern auf Facebook. Ein thailändischer Tattoo-Fan hatte im August Fotos des Mannes gepostet, und die Bilder wurden Tausende Male geteilt. So landeten sie auch bei der japanischen Polizei, die ihre Kollegen in Thailand alarmierte.

Der Festgenommene habe zugegeben, der gesuchte Mann zu sein. Die Mordvorwürfe wies er nach Angaben der Polizei aber zurück. Er soll nach Japan ausgeliefert werden. Yakuza-Mitglieder haben traditionell oft großflächige Tätowierungen.

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