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Der 1. FC Nürnberg ist nach vier Jahren zurück in der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner gewann am vorletzten Zweitligaspieltag beim SV Sandhausen mit 2:0 und machte den achten Bundesligaaufstieg vorzeitig perfekt. Der Club ist damit alleiniger Rekord-Aufsteiger und kann am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den punkgleichen Mit-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf sogar noch Zweitliga-Meister werden. Hanno Behrens (38.) und Tim Leibold (76.) sorgten für grenzenlosen Jubel bei den Franken.

Holstein Kiel hat vor dem Saisonfinale in einer Woche den Relegationsplatz bereits sicher. Dem Team von Markus Anfang genügte ein 1:1 in Düsseldorf, um weiter vom Durchmarsch ins Oberhaus zu träumen. Die «Störche» können nun in der Relegation am 17. und 21. Mai gegen den Bundesliga-16. die Sensation schaffen.

Dabei profitierte Kiel auch von Niederlagen der Verfolger Arminia Bielefeld (0:1 bei St. Pauli), Jahn Regensburg (0:3 gegen Darmstadt 98) und VfL Bochum (1:3 bei Union Berlin). Trotz des Remis gegen Kiel ließ sich die Fortuna ihre Aufstiegsparty mit den Fans im letzten Heimspiel der Saison in der ausverkauften Arena nicht verderben und feierte ausgelassen mit ihren Anhängern.

Hoch spannend bleibt es im Kampf gegen den Abstieg. Die Entscheidungen, wer den 1. FC Kaiserslautern in die 3. Liga begleitet und wer als Tabellen-16. in die Abstiegsrelegation gegen den Drittliga-Dritten Karlsruher SC muss, fallen erst am letzten Spieltag.

Die schlechtesten Karten hat nun die SpVgg Greuther Fürth, die durch das 2:2 gegen den MSV Duisburg auf Platz 17 abstürzte. Die Franken (39 Punkte) sind punktgleich mit dem Tabellen-16. Eintracht Braunschweig, der dem FC Ingolstadt 0:2 unterlag.

Ein Befreiungsschlag gelang den Darmstädtern. Die Mannschaft von Dirk Schuster, der am Freitag seinen Vertrag bis 2020 ligaunabhängig verlängert hatte, setzte ihre Erfolgsserie mit dem 3:0 in Regensburg fort und machte einen Sprung auf Rang 14 (40 Punkte).

Bangen müssen Erzgebirge Aue (15. Rang/40) und Dynamo Dresden (13./41) nach dem torlosen Remis sowie der 1. FC Heidenheim (12./41), der in Kaiserslautern 0:1 unterlag. Endgültig den Klassenverbleib sicher haben neben den Berlinern auch St. Pauli und Sandhausen.