- Bildquelle: dpa © dpa

Ein Champions-League-Sieger, ein Vize-Weltmeister und der Torschützenkönig der englischen Premier League: Die Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 2018 wird zwischen Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid, jetzt Juventus Turin), Luka Modrić (Kroatien/ Real Madrid) und Mohamed Salah (Ägypten/FC Liverpool) entschieden. Der Weltverband gab seine engere Auswahl am Montag in London bekannt.

Wo ist Messi?

Die "Best FIFA Football Awards" werden am 24. September 2018 in der britischen Hauptstadt vergeben. Während Ronaldo in der Royal Festival Hall auf seine sechste Trophäe hoffen darf, ist der fünfmalige Preisträger Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona) diesmal nicht nominiert. Auch der Brasilianer Neymar (Paris Saint-Germain) blieb außen vor.

Bei den Frauen schaffte es Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon) als einzige deutsche Vertreterin in die engere Auswahl. Dort konkurriert sie mit ihrer Vereinskollegin Ada Hegerberg (Norwegen/Olympique Lyon) und der Brasilianerin Marta (Orlando Pride). Marozsan und Hegerberg hatten im Sommer mit Lyon die französische Meisterschaft und die Champions League gewonnen.

Wer wird Welttorhüter?

Nominiert für die Wahl zum FIFA-Welttorhüter 2018 sind der französische Weltmeister Hugo Lloris (Tottenham Hotspur), der Belgier Thibaut Courtois, der mit dem FC Chelsea den englischen Pokal gewonnen hatte und dann zu Real Madrid gewechselt war, und Dänemarks Nationalkeeper Kasper Schmeichel (Leicester City).

Kandidaten für die Wahl des Welttrainers sind wie erwartet der französische Nationalcoach Didier Deschamps, der im Sommer mit der Équipe Tricolore Weltmeister wurde, Nationaltrainer Zlatko Dalić vom Vize-Weltmeister Kroatien und der ehemalige Real-Madrid-Coach Zinedine Zidane, der mit den Königlichen im Mai bereits zum dritten Mal in Serie die Champions League gewonnen hatte.

"Trainer der Frauen"

In der Kategorie "Trainer der Frauen" sind der Franzose Reynald Pedros (Olympique Lyon), Asako Takakura (Japan) und Sarina Wiegman (Niederlande) nominiert.

Hoffnungen auf den "Puskas Award" für das schönste Tor darf sich der französische Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart machen, der sich mit seinem Treffer bei der WM allerdings gegen neun weitere Traumtore, unter anderen von Gareth Bale (Real Madrid), Cristiano Ronaldo und Mohamed Salah, behaupten muss.