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Bully Herbig zeigt sich gelassen bezüglich der Kritiken zu seinem neuen Film "Zettl - unschlagbar charakterlos"

Bully sind Kritiken egal

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Michael "Bully Herbig © Marcella Merk/WENN.com

02.01.2012 14:10

Von Niklas Marx

Bei der Vorpremiere am Mittwoch sah Michael "Bully" Herbig zum ersten Mal seinen neuen Film "Zettl - Unschlagbar charakterlos". Im Vorhinein hatten einige Kritiker den Film als aussagelose Satire betitelt und ihn schon abgeschrieben. Bully jedoch sagt, er sei "angenehm überrascht aus dem Kino rausgegangen. Und wenn das der Effekt ist, dann hat sich die negative Kritik positiv ausgewirkt. "

Der Schauspieler und Regisseur spielt in dem neuen Streifen die Hauptrolle des Chauffeurs Max Zettl, der den Aufstieg zum Chefredakteur eines Online-Magazins schafft. Das Drehbuch entstand aus der Fernsehserie "Kir Royal" von Helmut Dietl, der auch bei "Zettl" Regie führte. Neben Bully sind in dem Film namhafte deutsche Schauspieler wie zum Beispiel Karoline Herfurth, Ulrich Tukur und Harald Schmidt auf der Leinwand zu sehen, womit das Starensemble perfekt ist. Viele Kritiker sehen aber ein Problem: Helmut Dietl habe in den letzten 25 Jahren seinen satirischen Biss verloren, sodass der Film vor sich hinplätschere. 

Alles eine Frage des Geschmacks

Positive Kritiken für einen Film mit solcher Besetzung sehen wahrlich anders aus, aber Bully hat kein Problem mit schlechten Kritiken. Die Einstellung müsse nur stimmen: "Ich persönlich bin der Meinung, dass man jeden Dietl-Film gesehen haben muss, deshalb würde ich mir den Film, selbst wenn ich nicht mitspielen würde, auf jeden Fall angucken." Kritik nehme er zur Kenntnis und jeder Film sei immer noch Geschmackssache, so der "Der Schuh des Manitu"-Star.

Am Donnerstagabend ist Bully zu Gast in der Harald Schmidt Show um 23:15 Uhr. Dort wird der 43-Jährige zusammen mit seinem Co-Star sicherlich auch ein paar Worte für die Kritiker finden.

Quellen: Gala

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