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Viele Überraschungen, ein Comeback und ein Mittelfinger an die Anzugträger

Die Brit-Awards 2012

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© AFP

22.02.2012 12:25 

Von Niklas Marx

Die Gewinnsträhne setzt sich fort! Adele wurde bei den gestrigen Brit Awards in London als beste weibliche Künstlerin ausgezeichnet. Außerdem gewann sie den Preis für das Album des Jahres ("21"), der ihr von Kylie Minogue übergeben wurde. Gestört wurde der Triumph nur von Moderator James Cohen, der die 23-Jährige mitten in ihrer Dankesrede wegen des Auftritts der Band Blur unterbach. Adele streckte daraufhin den Mittelfinger in die Höhe.

Später erklärte die Britin, der Mittelfinger galt keineswegs den Fans: "Ich wollte der britischen Öffentlichkeit gerade für ihre Unterstützung danken, als sie mich unterbrachen. Ich wollte niemanden verletzen, aber die Anzugträger haben mich verletzt". Fakt ist jedoch, dass Adele ihre Siegesserie nach dem Gewinn von sechs Grammy Awards fortsetzt. In der Kategorie des besten Albums setzte sie sich gegen Musikgrößen wie Kate Bush, Jessie J und Florence and the Machine durch. 

Alte Bekannte und zwei Überraschungen

Als bester internationaler Künstler wurde der Pop-Sänger Bruno Mars ausgezeichnet. Den Preis der besten internationalen Band nahmen die Foo-Fighters entgegen. Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Rihanna, die umringt von Tänzern eine fulminante Show ablieferte. Zuvor hatte sie den Preis für die beste internationale Solo-Künstlerin verliehen bekommen.

Die Überraschung des Abends war der Newcomer Ed Sheeran, der den Brit Award für den besten männlichen Künstler überreicht bekam. Ebenso sorgte die Teenie-Band One-Direction für Aufsehen, als sie Konkurrenten wie Jessie J, Adele und Ed-Sheeran in der Kategorie beste britische Single ausstachen. 

Eröffnet wurde die Preisverleihung der Brit Awards, die seit 1977 vergeben werden, von "Coldplay", die später als beste britische Band ausgezeichnet wurden. Ein Comeback feierte die Band Blur, die erstmals seit 2009 gemeinsam auf der Bühne standen und ganze fünf Songs präsentierten.

Quelle: focus

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