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Am Sonntag wurden die "SAG-Awards" für die besten schauspielerischen Leistungen vergeben

Die Gewinner der Screen Actor Guild Awards

Schauspielerin Octavia Spencer bei den Screen Actors Guild Awards (SAG)
Octavia Spencer © getty-AFP

30.01.2012 13:00

Von Niklas Marx

Schauspieler Jean DuJardin blieb seiner Favoritenrolle gerecht. Er bekam für seine Rolle in dem Stummfilm "The Artist" die Auszeichnung für die beste männliche Hauptrolle und war für kurze Zeit sprachlos. In der Kategorie "Beste Schauspielerin" nahm Viola Davis für ihre darstellerische Leistung in "The Help" den Preis dankend an. Der große Gewinner des Abends war das Drama "The Help", das drei Awards abräumte.

Den Preis für den besten Nebendarsteller nahm Christopher Plummer entgegen. Mit seiner Darstellung in dem Film "Beginners" setzte er sich unter anderem gegen Filme wie "J.Edgar" (Armie Hammer) und "Moneyball" (Jonah Hill) durch. Der zweite Award für "The Help" ging an Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin. Ebenso wurde das ganze Schauspielensemble des Dramas geehrt. Für die meisten Lacher des Abends sorgten die drei Schauspielerinnen aus "Brautalarm". Kristin Wiig, Melissa McCarthy und Maya Rudolph plauderten über Situationen am Set und zogen in Form von Trinksprüchen über Regisseure wie Martin Scorsese her. 

Generalprobe für die Oscars

Die größte Überraschung des Abends waren definitiv die drei Awards für "The Help". Höher favorisiert war eigentlich der Stummfilm "The Artist", der auch für die Oscarverleihung am höchsten gehandelt wird. Jedoch wurde er nur mit einer Auszeichnung bedacht. 

Jedes Jahr vergibt die "Screen Actors Guild"-Gewerkschaft Auszeichnungen für die besten schauspielerischen Leistungen des Jahres und gilt damit neben den "Golden Globes" als Gradmesser für die Oscarverleihung. Jeder Schauspieler, der in Amerika tätig ist, gehört der SAG-Gewerkschaft an und hat die Chance den gleichnamigen Preis zu bekommen. Im Vergleich zu anderen Auszeichnungen für Filme und Serien wird der SAG-Award ausschließlich an Schauspieler vergeben. 

Quellen: eonline, people

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