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Zwei Tage nach Whitney Houstons Beerdigung soll die Pop-Diva wieder Geld einbringen

Whitney Houstons Vermächtnis

© getty - AFP

21.02.2012 11:15

Von Niklas Marx

Das bekannte Julien's Auktionshaus in Beverley Hills versteigert das Hab und Gut von Whitney Houston. Gerade einmal zwei Tage nach ihrer Beerdigung und zehn Tage nach ihrem Tod spielt wieder das Geld die größere Rolle als die Ernüchterung eine bedeutsame Frau des 20. Jahrhunderts verloren zu haben.

Es sollen ein Kleid, ein paar Ohrringe, eine Weste und noch andere kleinere Utensilien, die sie in dem Film "The Bodyguard" getragen hat, versteigert werden. "Die Gegenstände haben jetzt historischen Wert", sagt Julien und vergleicht dabei persönliche Gegenstände von toten Prominenten mit einer Aktienspekulation. Billig einkaufen und zum richtigen Zeitpunkt verkaufen lautet seine Devise. Auf die Frage, ob es nicht ein wenig früh sei Whitneys Sachen zu versteigern, antwortet der Vorsitzende des Auktionshauses: "Ihr Leben muss zelebriert werden. Diese Gegenstände haben jetzt historischen Wert".

Familie Houston macht auch Profit

Die Einstiegspreise der Versteigerung gab das Auktionshaus ebenfalls schon bekannt: Das schwarze Kleid, das Whitney bei der Begegnung mit Kevin Costner trug wird für 1000 Dollar angeboten, die Weste für 400 und die Ohrringe für 600 Dollar. Julien sieht diese Auktion als eine Chance für Fans ein Teil ihres Idols zu besitzen.

Aber nicht nur Whitney Hab und Gut wird in Geld umgesetzt. Die Beerdigung von Whitney wurde weltweit via Internet übertragen. Natürlich nur gegen eine Bezahlung an die Familie Houston. Die Videoaufnahmen musste jedoch nach 24-Stunden wieder gelöscht werden. Der Grund ist bislang nicht bekannt.

Die Einnahmen der Aufzeichnung sollen Whitneys Tochter Bobbi Kristina zugute kommen. Die 18-Jährige verschwand am Samstag kurz nach der Beerdigung und wurde in ihrem Hotelzimmer zugedröhnt wieder gefunden. 

Quelle: stern, tmz

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