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Am Muttertag drehen die Luftströmungen und wirbeln eiskalte Polarluft nach Deutschland.

Polarkälte zum Muttertag

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Am kommenden Sonntag lassen sich alle Mütter gerne verwöhnen, nicht nur von ihren Kindern, sondern auch von der Sonne. Es ist Muttertag! Letztes Jahr legte sich die Sonne am 8. Mai voll ins Zeug. Von den Küsten bis zu den Alpen gab es rund 14 Stunden puren Sonnenschein. Außerdem war es mit Ausnahme der Ostseeküste in Deutschland sommerlich heiß mit Höchsttemperaturen zwischen 22 und 30 Grad.

"Mit der Wärme hapert es diesmal, Polarluft überflutet uns. Doch wenigstens scheint in einigen Regionen die Sonne", weiß Meteorologe Bernd Madlener vom Wetterportal www.wetter.com.

Exakt zu den Eisheiligen (am Sonntag ist "Servatius" dran) dreht die Strömung von Süd auf Nord und damit wird Polarluft angezapft. Die Temperaturen erreichen am Sonntagnachmittag magere 10 bis 16 Grad. In den Frühstunden droht vor allem rund um die Mittelgebirge Frost. Auch im Flachland ist stellenweise mit leichtem Bodenfrost zu rechnen. "Das wird schwierig mit dem entspannten Muttertags-Frühstück auf dem Balkon oder der Terrasse", so der wetter.com Meteorologe.

Die Sonne kann sich tagsüber immerhin vom Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden bis nach Franken und zur Oberpfalz relativ gut durchsetzen. Sonst tummeln sich einige dicke Quellwolken am Himmel, die eventuell für einen kleinen Schauer sorgen könnten. Am wahrscheinlichsten sind solche Schauer in Norddeutschland sowie unmittelbar an und in den Alpen.

Weitere Meldungen zur Wetterlage am Muttertagswochenende  www.wetter.com bereit.

wetter.com-Meteorologe Bernd Madlener

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