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Der Vatertag-Ausflug dürfte in einigen Gebieten Deutschlands eine nasse Angelegenheit werden.

Vatertag fällt ins Wasser

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Frauen und Männer sind sehr verschieden. Es ist jedoch nicht zwangsläufig so, dass sie ein eigenes Wetter an "ihrem" Tag bekommen. Die Wetterküche kocht in diesem Jahr sowohl am Muttertag als auch am Vatertag das gleiche Süppchen, wobei es sich eher um eine Kaltschale handelt. Die Polarluft krallt sich auch nach den Eisheiligen bei uns in Deutschland fest.

So klettern die Temperaturen, wie schon am vergangenen Sonntag, mit Müh‘ und Not auf 10 bis 16 Grad. "Da bleibt beim Vatertags-Ausflug immerhin das Bierfässchen im Bollerwagen schön kühl“, schmunzelt Bernd Madlener vom Wetterportal www.wetter.com.

Am ungemütlichsten dürfte es im Küstengebiet werden. Hier kommt zur kühlen Luft noch böiger Westwind. Vom Saarland bis nach Oberbayern, also im südwestlichen Drittel Deutschlands, sind die Sonnenchancen am besten. Hier müsste es auch trocken bleiben.

"Statt eines Regenschirms sollte lieber die Sonnencreme mitgenommen werden, denn die UV-Strahlung ist einen Monat vor Sonnenhöchststand sehr intensiv, auch wenn die Temperaturen ziemlich niedrig sind“, empfiehlt der Wetterexperte.

Im größten Teil des Landes dominieren graue Wolken, die nur einen kurzen Blick zur Sonne erlauben. Einzelne Regenschauer sind auch unterwegs, ganz besonders rund ums Sauerland, in Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen und in Thüringen. "In diesen Regionen zieht es die Väter wohl am ehesten ohne Umweg in das nächste Wirtshaus", spekuliert Madlener.

Weitere Meldungen zur Wetterlage am Vatertag hält das Wetterportal www.wetter.com bereit.

wetter.com-Meteorologe Bernd Madlener

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