- Bildquelle: Verfügbar für Kunden mit Rechnungsadresse in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden. ! © Verfügbar für Kunden mit Rechnungsadresse in Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden. !

Die USA hatten Mitte Mai Huawei auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren will, muss eine Lizenz erwerben. Diese kann verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen berührt sind.

Zugleich lockerte US-Präsident Donald Trump aber nach wenigen Tagen die Maßnahmen für drei Monate. Für Nutzer von Huawei-Smartphones bedeutet der Schritt unter anderem, dass Google die Telefone heutiger Huawei-Kunden bis Mitte August weiter in vollem Umfang mit Updates und Apps versorgen kann. Für die Verwendung von US-Technologie in neuen Produkten gilt die Lockerung aber nicht. Huawei kündigte bereits an, ein eigenes Betriebssystem für seine Smartphones spätestens im nächsten Jahr zur Marktreife zu bringen.

Mehrere Software-Fehler möglich

Google warne nun in Gesprächen mit der US-Regierungsvertretern, dass das chinesische Betriebssystem mehr Software-Fehler als Android haben könnte - und damit leichtere Beute für Hacker wäre, schrieb die "Financial Times". Deshalb setze sich der Internet-Konzern in Washington für eine längere Lockerung der Regeln oder eine komplette Ausnahme von dem Verbot ein.

Huawei ist der zweitgrößte Smartphone-Anbieter der Welt und auch ein führender Netzwerkausrüster.