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Ernährungsmythos: Abnehmen mit kleinen Mahlzeiten

Die Regel "Viele kleine Mahlzeiten sind besser als drei große" ist falsch. Denn abnehmen wird man dadurch nicht. Im Gegenteil: Durch mehrere Mahlzeiten nimmt man mehr Kalorien zu sich und gönnt dem Körper keine Ruhe zum Verarbeiten des Gegessenen.

18.05.2012 19:00 | 2:45 Min | © mysporty

Abnehmen oder Freifahrtschein zum Essen?

In Zeitschriften, im Fernsehen und im Internet häufen sich Tipps zum Abnehmen und Ernährungsspecials. Von FDH (friss die Hälfte) bis hin zu „kein Essen nach 17 Uhr“, kennen die meisten die klassischen Abnehmtipps. Sogar der Volksmund will uns mit der Aussage „viele kleine Mahlzeiten sind besser als drei große“  eine Hilfestellung zum Abnehmen geben. Doch hilft es wirklich beim Abnehmen weniger und dafür öfter zu essen? Ein Mythos. Häufig wird diese Aussage als Freifahrtschein zum ständigen Essen missbraucht - ein Schnittchen hier, ein paar Nüsse dort. Professor Dr. Ingo Froböse, Leiter des „Zentrums für Gesundheit“ an der Deutschen Sportschule Köln, weiß, warum man lieber drei große Mahlzeiten essen sollte.

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Beim Abnehmen ist die Gesamtkalorienzahl ausschlaggebend

Experten wissen heute, dass es beim Abnehmen nicht wichtig ist, wie oft und wie viel wir essen, sondern wie viele Gesamtkalorien wir zu uns nehmen. Und die häufen sich auch bei kleinen Mahlzeiten. Isst man also fünfmal am Tag, nimmt man, auch wenn es sich um kleine Portionen handelt, mindestens so viele Kalorien wie bei drei großen Mahlzeiten zu sich.

Pausen zwischen den Mahlzeiten

Auch das ständige Verarbeiten von Nährstoffen ist für den Körper und das Abnehmen ein Problem. Denn nach jeder Mahlzeit wird Insulin freigesetzt, das transportiert die Nahrung in die Zellen und füllt sie mit Energie. Bei fortwährender Nahrungsaufnahme werden die Zellen ständig mit Energie versorgt. Anstatt was von ihrer Energie abzugeben, nimmt die Zelle immer mehr Energie auf, was schädlich fürs Abnehmen ist. Bei mehreren kleinen Mahlzeiten werden Organe also den ganzen Tag gemästet. Man sollte deshalb zwischen den Mahlzeiten etwa drei bis vier, manchmal sogar fünf Stunden Pause machen. Ein Hungergefühl darf ruhig aufkommen, damit der Körper (wieder) lernt zu entscheiden, ob er Energie braucht oder nicht.

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