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Hashimoto-Diät: Abnehmen trotz Schilddrüsenerkrankung

28.01.2014 • 22:20

Auch wer unter einer Schilddrüsenentzündung leidet, kann eine Diät machen. Eine Hashimoto-Diät ist speziell auf Betroffene der Schilddrüsenerkrankung zugeschnitten. Lesen Sie hier, wie's funktioniert.

Schilddrüsenerkrankung: Was ist Hashimoto eigentlich?

Die Hashimoto-Erkrankung, auch Autoimmunthyreoiditis oder Hashimoto Thyreoiditis genannt, ist eine Entzündung der Schilddrüse durch körpereigene Antikörper, unter der vor allem Frauen leiden. Ursache für die Krankheit ist also das Immunsystem. Der typische Verlauf beginnt mit einer Schilddrüsenüberfunktion und geht schließlich in eine Unterfunktion über. Zu den üblichen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion gehört neben Schlafstörungen und Depressionen auch eine Gewichtszunahme. Die Frage ist dann, wie man nach der "Diagnose Hashimoto" Diät halten kann. Die ausgefallenen Schilddrüsenhormone können in den meisten Fällen recht einfach mittels Tabletten medizinisch ersetzt werden.

Hashimoto-Diät: So halten Sie Ihr Gewicht trotz Erkrankung

Ist der Patient medikamentös richtig eingestellt, spricht nichts gegen die "Schlank-im-Schlaf"-Diät von Dr. Pape. Das 3-Mahlzeiten-Prinzip lautet: morgens Kohlenhydrate, mittags Mischkost und abends lediglich Eiweiß, also Fleisch oder Fisch mit etwas Gemüse. Der Vorteil für eine Hashimoto-Diät ist, dass sich diese Diät nicht auf das Schilddrüsenhormon, sondern auf das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin bezieht. Sie kann daher parallel angewendet werden. Die Fettverbrennungseffekte sind die gleichen.

Außerdem kann diese Diät von Berufstätigen angewendet werden und erzielt auch als Silvester- oder Neujahrsdiät die gewünschten Erfolge - und das ganz ohne Hungern! Eine Hashimoto-Diät sollte allerdings immer unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Ernährung und Medikation müssen individuell aufeinander abgestimmt werden, damit Patienten mit einer Schilddrüsenunterfuntkion abnehmen können.

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