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Metabolic Balance-Ernährungsplan: Erfolgreich abnehmen

"The Biggest Loser" zeigt: Übergewicht ist längst kein Randphänomen mehr, sondern betrifft die breite Masse. Erfolgreich abnehmen mit Metabolic Balance? Ein Ernährungsplan soll dabei helfen. SAT.1 bittet zum Diät-Duell: Metabolic-Balance gegen Blitzdiät.

13.01.2015 10:00 | 11:17 Min | © ProSieben

Abnehmerfolge mit Metabolic Balance

Hinter Metabolic Balance verbirgt sich ein individueller Ernährungsplan auf Basis des Blutbildes. Grundlage der Methode sind zehn Beratungstermine und drei Mahlzeiten pro Tag. Auf der Basis eines Blutbildes erstellt ein Computerprogramm zu Beginn einen individuellen Ernährungsplan. Je drei Vorschläge für Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie eine Nahrungsmittelliste bilden die Basis für die vierwöchige Abnehmkur.

Der Ernährungsplan hat bei der Stoffwechseldiät Metabolic Balance vier Phasen. Zwei Tage Entlastung, gefolgt von einer strengen, einer gelockerten und einer Erhaltungsphase. Kosten für das Programm: rund 360 Euro. In der strengen Phase muss alles grammgenau abgewogen und auf Fett komplett verzichtet werden. Für die meisten ist das eine große Umstellung. Fürs Mittag- und Abendessen können Abnehmwillige zwischen verschiedenen Rezepten wählen. Auch hier wichtig: genaues Abwiegen.

Metabolic-Balance-Ernährungsplan in Phase 2

Wer sich in Phase 2, der strengen Phase, noch etwas mehr Abwechslung wünscht, findet hier ein paar Anregungen, die in den Metabolic-Balance-Ernährungsplan passen können. Mit Hüttenkäse gefüllte Tomaten sind eine leckere Zwischen- oder leichte Abendmahlzeit. Dafür brauchen Sie 80 Gramm Tomaten, eine Portion Hüttenkäse, ein paar Kräuter sowie je eine Prise Salz und Pfeffer. Vermischen Sie den Käse mit den Kräutern und Gewürzen, köpfen Sie die Tomaten, höhlen Sie sie aus und füllen Sie die Käsecreme hinein. Eine Alternative für Vielesser: Richtig satt machen zum Beispiel Aprikosen-Hähnchen-Spieße und Steinbutt mit Salat und Mango.

Die Grundlagen von Metabolic Balance und Co.

Ob dick oder dünn hängt nicht nur

davon ab, was tagtäglich auf den Teller kommt. Auch die verschiedenen Stoffwechseltypen geben Aufschluss darüber, wie das Verhältnis von Fett- zu Muskelmasse ist. Darum gibt es bei Metabolic Balance, aber auch bei anderen Konzepten wie beispielsweise Metabolic Typing, unterschiedliche Ernährungspläne für verschiedene Stoffwechseltypen. Auch wenn die Typisierung nicht ganz so einfach ist, hilft ein Blick auf häufige Stoffwechseltypen dabei, den Grundgedanken hinter den Diäten zu verstehen.

Die drei Stoffwechseltypen

Der menschliche Stoffwechsel ist so individuell, wie die Menschen selbst es sind. Wer zu welchem Stoffwechseltyp gehört, entscheiden unterschiedliche Eigenschaften wie Muskelaufbau, Fettansammlung und Körperbau. Unterscheiden lassen sich folgende Stoffwechseltypen: der muskulöse Typ (Mesomorph), der hagere Typ (Ektomorph) und der runde Typ (Endomorph). Geht es um den individuellen Stoffwechsel, spricht man unter anderem auch von Metabolic Typing. Trotz des ähnlichen Namens ist dieses Konzept nicht mit dem Metabolic-Balance-Ernährungsplan identisch.

Während Typ 1 athletisch veranlagt ist, schnell Muskelmasse aufbaut, nur wenig Körperfett und eine mittlere Stoffwechselrate hat, ist die Stoffwechselrate beim hageren Typen besonders hoch. Ektomorphe Typen sind oft groß und schmal gebaut, tun sich schwer damit, Muskeln aufzubauen, haben dafür aber auch kaum Körperfett. Ihr Stoffwechsel ist immer on top. Sorgen um Übergewicht muss der hagere Typ sich also nicht machen. Wer zum runden Typ gehört, ist in der Regel kräftig gebaut, eher klein und hat einen langsamen Stoffwechsel. Fettpolster wandern schnell auf Hüfte, Po und Co., dafür aber bauen endomorphe Typen auch schnell Muskelmasse auf.

Diese Stoffwechseltypen sind grobe Klassifizierungen, die auch als Mischtyp auftauchen können. Der Grundgedanke aber ist: Nicht jeder Mensch verträgt Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße in der gleichen Menge. Was bei dem einen zu viel ist und ansetzt, ist bei dem anderen zu wenig. Ein Ernährungsberater kann mit einem Typisierungs-Test den individuellen Stoffwechseltyp bestimmen. Je nach Konzept dahinter kann das auf ganz unterschiedliche Art geschehen. Statt einem Bluttest, wie bei Metabolic Balance, nutzt das Metabolic Typing beispielsweise ein elektromagnetisches Armband am Unterarm. Anhand von Muskelreaktionen werden dann Rückschlüsse auf den individuellen Stoffwechsel gezogen.

Erfolgreich abnehmen? Metabolic Balance im Vergleich

Der Härtetest für jede Diät ist der Vergleich zu anderen Abnehmmethoden. Was ist also alltagstauglicher, preiswerter und bringt größere Abnehmerfolge - Metabolic Balance oder der bekannte Ratgeber "10 Kilo in 5 Wochen"? Während der Metabolic-Balance-Ernährungsplan mehrere hundert Euro kostet, bezahlt man bei "10 Kilo in 5 Wochen" lediglich das gleichnamige Buch. Dessen Konzept jedenfalls klingt vielversprechend: hoher Gewichtsverlust in kurzer Zeit, und das mit normalen Lebensmitteln. Der Haken: Eiweißgerichte und Kohlenhydrate müssen immer streng getrennt werden. Einen genauen Ernährungsplan gibt es nicht. Bei allen Lebensmitteln gilt stattdessen das Prinzip "All You Can Eat".

Fazit zum Diät-Battle

Die Kosten für Metabolic Balance sind zwar höher, dafür aber fällt die Umsetzung durch die begleitende Unterstützung eines Betreuers leichter als mit einem Buch. Was das Abnehmen im Alltag betrifft, das zeigen Erfahrungen, hat das Programm ebenfalls die Nase vorn. Jeder erhält einen konkreten Ernährungsplan, an dem er sich orientieren kann, um erfolgreich abzunehmen.

Auch wenn sich beides nicht 1:1 miteinander vergleichen lässt - schließlich ist Metabolic Balance eine Ernährungsumstellung, das andere eine Diät - ist das Ergebnis nach vier Wochen Abnehmkur eindeutig. Mit dem Metabolic-Balance-Ernährungsplan purzeln mehr Pfunde. Entscheidend aber für beide Methoden ist letztlich die Disziplin, und die ist sehr typabhängig. Das Diät-Duell geht damit also unentschieden aus.

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