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Ballaststoffreiche Ernährung: Gesund abnehmen

Ballaststoffreiche Ernährung ist das A und O für einen ausgewogenen Ernährungsplan. Warum die Nahrungsbestandteile so wichtig sind, welche Lebensmittel besonders viele Ballaststoffe enthalten und wie sie beim Abnehmen helfen können, erfahren Sie hier, im SAT.1 Ratgeber.

20.02.2013 10:00 | 2:44 Min |

Was sind Ballaststoffe?

Im Gegensatz zu den meisten Nahrungsbestandteilen sind Ballaststoffe unverdaulich. Sie bestehen aus langen Zuckerketten und passieren den Magen-Darm-Trakt, ohne von den Verdauungssäften angegriffen zu werden. Auch wenn Ballaststoffe keine Nährstoffe liefern, sind sie für den Körper wichtig. Sie tragen zu einer guten Verdauung bei, da sie den Darm aktivieren und lange sättigen.

Warum eine ballaststoffreiche Ernährung gesund ist

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Hülsenfrüchte sind für eine ballaststoffreiche Ernährung wichtig, denn sie unterstützen die Verdauung. © pixabay

Die verdauungsfördernde Wirkung beruht auf den Eigenschaften der Ballaststoffe. Sie saugen sich mit Wasser voll, wodurch sich ihr Volumen deutlich vergrößert. So werden der Darm stimuliert und die Verdauung angeregt. Zudem senkt eine ballaststoffreiche Ernährung den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, beugt Diabetes vor und schützt vor Arterienverkalkung. Eine ballaststoffreiche Ernährung sollte aus unbehandeltem Getreide wie Vollkorn und Wildreis, ungeschältem Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchten bestehen.

Ballaststoffreiche Diät: Richtig abnehmen

Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft auch beim Abnehmen, da die entsprechenden Lebensmittel satt machen, ohne den Körper zu belasten und die Energiebilanz erheblich zu beeinflussen. Denn obwohl die Nahrungsbestandteile den Magen zuverlässig füllen, enthalten sie praktisch keine Kalorien. Zudem stabilisieren sie den Blutzuckerspiegel, wodurch Heißhungerattacken verhindert werden und das Abnehmen erleichtert wird.

3 Tipps für einen effektiven Fettabbau

Wer sich nicht nur gesund ernähren, sondern auch abnehmen möchte, sollte bestimmte Lebensmittel bevorzugen, andere hingegen lieber ganz meiden.

Tipp 1: Essen Sie viel Obst und Gemüse, denn das enthält zahlreiche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Außerdem liegen diese Nahrungsmittel nicht so schwer im Magen. Der Wohlfühlfaktor ist also auch gegeben. Aber auch hier gilt: Obst ist nicht gleich Obst. Nicht jede Frucht hat nämlich gleich viele Kalorien. Der SAT.1 Ratgeber hat den Vergleich gemacht.

Tipp 2: Verzichten Sie möglichst auf ungesundes Essen, zum Beispiel Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Fastfood. Denn diese Lebensmittel enthalten viel Fett, Zucker und Geschmacksverstärker – also nichts, was der Körper wirklich braucht.

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Kleine Sünden sind erlaubt, möchten Sie aber abnehmen, sollten Sie auf echte Kalorienbomben möglichst verzichten. © Tijana - Fotolia

Tipp 3: Was viele bei ihrer Ernährung nicht bedenken: Zuckerhaltige Getränke sind ebenso schädlich für den Körper wie ungesundes Essen. Wer ohne Ende trainiert, aber viel Cola, Limo und Co. trinkt, wird nur geringfügig oder gar nicht abnehmen. Hier lässt sich über den Tag verteilt bereits einiges an Kalorien einsparen. Greifen Sie statt zu Fruchtsäften, Limonaden und koffeinhaltigen Zuckergetränken lieber zu Wasser und ungesüßtem Tee. Beides löscht den Durst und lässt den Insulinspiegel unberührt. Damit Wasser auf Dauer nicht langweilig wird, können Sie diesem ein wenig Geschmack verleihen: mit einem Spritzer Zitronensaft beispielsweise. So nehmen Sie nebenbei sogar noch ein paar Vitamine zu sich.

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