Abnehmen

Essen ohne Zunehmen

01.12.2011 • 00:00

Auf nichts verzichten und trotzdem nicht zunehmen? Es funktioniert tatsächlich! Zwei Experimente zeigen, dass sich das eigene Essverhalten von vielen äußeren Umständen beeinflussen lässt.

Essen ohne Zunehmen: Satt wird man im Kopf

Wann man ein Sättigungsgefühl empfindet, ist reine Kopfsache. Sobald der Magen mit Essen gefüllt ist, senden dessen Dehnungssensoren Signale an das Gehirn. Der Mageninhalt wandert dann in den Darm, der ebenfalls Botenstoffe an das Gehirn übermittelt. Erst jetzt tritt das Sättigungsgefühl ein. Jedoch bietet der Alltag einige Fallen, die die Signale unseres Denkapparats herauszögern und zum Essen ohne Hunger verleiten.

Essen ohne Zunehmen: Tisch nicht abräumen

Im Sushi-Experiment geht es um die Frage, wie viel Testpersonen essen, wenn die leeren Teller auf dem Tisch stehen bleiben oder wenn sie regelmäßig weggeräumt werden. Das Ergebnis: Die Probanden, deren Teller nicht auf dem Tisch bleiben, verspeisen deutlich mehr als jene Probanden, die sehen können, wie viel sie bereits gegessen haben. Beim Essen ohne Zunehmen spielt also auch das Auge eine Rolle.

Essen ohne Zunehmen: Die Portion macht den Hunger

Das Popcorn-Experiment zeigt, dass Probanden mit größeren Portionen auch deutlich mehr Popcorn essen, als die Probanden mit den kleineren Mengen. Während des Filmschauens passiert der Griff in die Tüte unbewusst und das Essen automatisiert sich. Essen ohne Zunehmen bedeutet also essen mit Köpfchen.