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Scharfes Essen: Gesund, lecker und einfach zuzubereiten

01.12.2011 • 12:00

Sie stehen in jeder Küche: scharfe Gewürze. Als Soßen, getrocknet oder frisch. Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt: 'Ist scharfes Essen gesund?' So manch einer kriegt das Teufelszeug kaum runter, kann das gut für den Körper sein? Eine Antwort darauf sowie Tipps zur Zubereitung gibt Ihnen der SAT.1 Ratgeber.

Ist scharfes Essen gesund?

Gourmetkoch und Triathlet Didi Lange kennt sich aus mit Chili, Galangawurzel und Co. und klärt auf, ob scharfes Essen gesund ist. Die einfache Antwort: Ja. Chilis beispielsweise, die Superstars unter dem scharfen Gemüse, enthalten viel Vitamin C, B1, B2 und B12 sowie das Vitamin P. Letzteres ist für die Stabilität der Blutgefäße verantwortlich.

Thailändisches Grüncurry: Ingredienzen und erste Schritte

Scharfes Essen ist aus vielen Kulturkreisen kaum wegzudenken. Insbesondere im asiatischen Raum isst man gerne feurig. Didi Langes Rezept zum Nachkochen auf dem scharfen Speiseteller: Thailändisches Grüncurry. Dafür benötigen Sie Zitronengras, Zitronenblätter – erhältlich in asiatischen Lebensmittelgeschäften – Galangawurzel, Meersalz, Hummerpaste, Fischsoße, Reis, Kurkuma und grüne Chili. Entkernen Sie zunächst die Chilis. Sie mögen es besonders scharf? Dann lassen Sie einige Kerne in der Schote. Schneiden Sie das Gemüse sowie das Zitronengras in kleine Würfel. Danach gibt es Scheiben von der Galangawurzel. Dieser Exot aus der Familie der Ingwerwurzel ist bekannt für seine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung auf den Magen. Anschließend die Zitronenblätter so klein wie möglich schneiden und zusammen mit grobem Meersalz, Hummerpaste und Fischsoße aus dem Asia-Laden mörsern.

Fügen Sie außerdem noch frische Korianderblätter hinzu. Dieses gesunde Lebensmittel hilft nicht nur beim Entschlacken, sondern regt zudem den Kreislauf an. Die gemörserte Paste nun mit Kokosmilch zur Currysoße aufkochen. Wer möchte, gibt noch Champignons, Gemüsemaiskolben oder anderes Gemüse in die gesunde Soße.

Zubereitung von Kurkuma-Reis

Zum Thailändischen Grüncurry harmoniert Reis mit Kurkuma. Diesem Gewürz sagt man einige positive Effekte auf die Gesundheit nach. Es soll antibakteriell, desinfizierend und gut für den Magen sein sowie das Immunsystem anregen. So gelingt die Zubereitung: Braten Sie die Kurkuma zunächst in Öl an und fügen Sie anschließend Reis hinzu. Danach den Reis mit Wasser übergießen, sodass dieser knapp mit Wasser überdeckt ist und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist.

Zum scharfen Essen passt übrigens Hühnerbrust vorzüglich. Wer dem Asia-Style treu bleiben möchte, gart das Fleisch mit Limonenblättern in einem Bambusdämpfer – eine Anschaffung ab drei Euro –auf einem Wasserbad.

Und wie schmeckt's? Der erste Bissen relativ mild, im Nachgeschmack aber angenehm scharf. Wer es noch feuriger mag, kann frische Chili hinzufügen. Scharfes Essen – gesund und lecker? Thailändisches Grüncurry in jedem Fall.