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Regenschutz: Trocken von Kopf bis Fuß

Die Sonne scheint und am Himmel zeigen sich nur einige Quellwolken – ideales Wetter für einen Spaziergang. Ein plötzlicher und heftiger Regenschauer macht aus dem nichts ahnenden Spaziergänger jedoch nicht selten einen begossenen Pudel. Sind die Schuhe erst einmal nass, kann ein Schuhtrockner helfen. Der Nanohut verhindert, dass man beim nächsten Schauer sprichwörtlich im Regen steht. Beide Artikel werden in unserem Video auf Herz und Nieren geprüft.

20.09.2012 10:00 | 3:38 Min | © Sat.1

Siliziumdioxid oder Zeitungspapier?

Zu fast jedem Problem gibt es Hausmittel und Ratschläge aus Omas Zeiten. Nicht immer halten sie das, was sie versprechen. Unser Test zeigt, dass das Innere von durchnässten Schuhen mithilfe von Zeitungspapier nur bedingt wieder trocken wird. In der Natur findet sich dagegen die Lösung: Sand besteht zu großen Teilen aus Siliziumdioxid und ist im Erdinneren als Speichermedium für Wasser bekannt. Schuhtrockner, die auf der Basis eines Granulats aus Siliziumdioxid funktionieren, machen sich diese Eigenschaft zunutze. Das Granulat kann nach einer Aufladezeit von acht Stunden elektrisch aktiviert werden und soll dann über Nacht die Feuchtigkeit aus den Schuhen ziehen. Im Erfolgsfall haben die blauen Kügelchen in den Schuhtrocknern dann einen rosa Farbton angenommen. Im Handel sind Schuhtrockner schon für etwa 15 Euro zu haben. Ob sich die Investition lohnt und ob Siliziumdioxid tatsächlich über Zeitungspapier triumphiert, haben unsere Testpersonen herausgefunden.

Immer trocken: Regenschutz dank Nanohut

Nicht selten ziehen Regenschauer ganz plötzlich auf. Um in solchen Situationen schnell einen Regenschutz zu Hand zu haben, der sich hinterher direkt wieder trocken in der Handtasche verstauen lässt, wurde der Nanohut entwickelt. Doch was ist das überhaupt? Nanoteilchen sind mikroskopisch kleine Partikel, die die Eigenschaften von Materialien verändern können. Kratzfestigkeit, Licht- und Kältebeständigkeit oder die Fähigkeit von Textilien, Wasser abzuweisen, sind nur einige davon.

Wasserabweisende Materialien kommen vor allem in der Textilindustrie als Regenschutz zum Einsatz. Doch hält der Nanohut auch wirklich, was er verspricht? Der Vergleich zeigt es: Sowohl ein normaler Hut als auch der Nanohut werden mit Wasser besprüht. Um zu sehen, welcher Hut die Feuchtigkeit weniger speichert, machen wir im Beitrag den Löschpapiertest. Das Ergebnis wird eindrucksvoll im zweiten Teil unseres Videos dargestellt. Wer also wissen will, wie der Nanohut in Bezug auf Aussehen, Preis-Leistungs-Verhältnis und Funktionalität abgeschnitten hat, sollte sich den Film dazu anschauen. Dort haben wir übrigens auch weitere vielversprechende Regengadgets wie den wasserfesten Notizblock getestet.

Wer passend zum Hut auch noch eine Jacke sucht, die zuverlässig vor Regen schützt, findet dank unseres Regenjackentests sicherlich das richtige Modell. Auch ob man für eine gute Regenjacke unbedingt viel Geld ausgeben muss, wird dort verraten.

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