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Ganz schön giftig

Arsen, Nickel, Blei, Halbmetall, Antimon: Diese Stoffe benötigt man nicht nur beim Bergbau und bei der Herstellung von Mineralöl, sondern auch im Tattoo-Studio – genauer gesagt sind sie in Tattoofarben enthalten. Die teils giftigen Inhaltsstoffe können Hautreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen, sie sind aber auch schädlich für Lunge, Herz und Kreislauf. Im schlimmsten Fall kann eine Tätowierung sogar zu Krebs führen.

Farben gelangen in den Körper

Wie können die Farbstoffe jedoch den Körper als Ganzes angreifen, wenn die Tinte doch nur in die Haut gestochen wird? Ganz einfach: Weil bis zu 80 Prozent der Farbpigmente gar nicht auf der Haut bleiben, sondern nach dem Einstechen in andere Bereiche des Körpers wandern und unter Umständen im Gehirn, in der Leber und in jedem Fall in den Lymphknoten landen.

Gefährliche Stoffe werden häufig verwendet

Das Tattoomagazin „Perfect Ink” nahm neun Tattoofarben von drei Herstellern genauer unter die Lupe. Das erschreckende Ergebnis: In vier Farbsorten wurden schädliche und teils sogar krebserregenden Stoffe in hoher Konzentration gefunden. Mit diesem Wissen dürfte der nächste Tattoo-Besuch sicherlich alles andere als entspannt ablaufen.

Angeber-Fact: Wie der Verband der „Deutschen Organisierten Tätowierer” meldete, werden in Deutschland um die 20.000 illegale Tattoo-Studios betrieben. Und genau dort ist nicht gewährleistet, dass die verbotenen Stoffe unter eure Haut kommen.

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