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Beauty & Wellness

Orangenhaut: Wie entsteht Cellulite?

11.02.2011 • 05:30

Orangenhaut, auch als Cellulite bekannt, will keine Frau haben. Mit rund 80 Prozent leidet aber die Mehrheit unter Cellulite am Po, an den Oberschenkeln oder am Bauch. Schuld daran tragen die Gene.

Orangenhaut: Der Aufbau der weiblichen Haut ist schuld

Bei Orangenhaut handelt es sich um eine genetische Fixierung. Vielleicht haben Sie bereits beobachten können, dass sich Männer nicht mit dem Problem der lästigen Cellulite herumschlagen müssen. Sie haben eine andere Hautstruktur als Frauen. Die Bindegewebsfasern von Männern sind dicker und verlaufen vernetzt zur oberen Haut – dadurch wird der Haut mehr Stabilität verliehen. Die weibliche Haut ist dagegen viel weicher. Die Bindegewebsfasern verlaufen senkrecht zur Hautoberfläche und können dem Druck des darunterliegenden Fettgewebes schwerer standhalten. Das Resultat: Das Unterhautfettgewebe dringt leichter bis zur oberen Hautschicht und beult diese aus. Dass die weibliche Haut so viel dehnbarer ist, hat einen einfachen Grund: Frauen bekommen Kinder. Ihre Haut muss rein deshalb dehnbarer sein als die des Mannes.

Entstehung von Cellulite: Weitere Faktoren

Neben der Genetik wird auch immer wieder darüber diskutiert, ob Übergewicht die Entstehung von Cellulite begünstigt. Natürlich wirkt sich eine gesunde Ernährung vorteilhaft auf den Stoffwechsel aus und kurbelt die Fettverbrennung an. Sie lässt Orangenhaut aber nicht zwangsläufig verschwinden. Denn: Auch schlanke Frauen ärgern sich über die Dellen. Faktoren, die zur Entstehung der Cellulite betragen, sind vielmehr der bereits beschriebene Aufbau der weiblichen Haut, erbliche Veranlagungen, die Gefäßversorgung, Stress, Schwangerschaften sowie Rauchen.