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Sonnenschutz für den ganzen Körper

Nackte Haut in praller Sonne! Wo lauern die Gefahren, wenn Kleidung Sonnenschutz nur vorgaukelt und Sonnenbrillen versagen? Dr. Birgit Sternhagen klärt auf, was an sonnigen Tagen für den Schutz von Haut und Augen wichtig ist.

18.06.2010 19:00 | 9:02 Min | © SAT.1

Sonnenschutz

50 Sonnenbäder verträgt der Körper im Jahr. Nicht länger als 20 Minuten sollte jeder davon dauern. Beim Sonnen dringen zwei Arten Strahlen in die Haut ein: UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand, UVA-Strahlen sorgen für Langzeitschäden und lassen die Haut schneller altern. Daher ist Sonnenschutz sehr wichtig.

Sonnenschutz mit UV-Schutzkleidung

Die Sonnenschutz-Kleidung besteht aus speziellen, dicht gewebten Chemiefasern, die kaum Strahlung durchlassen. Bei der UV-Kleidung bleibt aber oft noch zu viel nackte Haut der sonne ausgeliefert. Ein Hut ist Pflicht für den Sonnenschutz im Gesicht. Weiß als Farbe für UV-Schutzkleidung ist ungünstig, da sie 40 Prozent der UV-Strahlen noch durchlässt. Man sollte also Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen tragen, um besseren Sonnenschutz zu garantieren. Die UV-Kleidung hält die Strahlen tatsächlich besser ab als normale Kleidung.

Sonnenschutz mit UV-Make-up

Gestestet werden zwei Varianten Sonnenschutz-Make-up mit Lichtschutzfaktor 15. Das teure Marken-Puder kostet ca. 50 Euro und ist kaum spürbar auf der Haut. Das Creme-Make-up kostet rund 17 Euro. Bei direkter Sonneneinstrahlung schwitzt die Testerin mit dem günstigeren Creme-Make-up deutlich schneller und stärker. Für einen vollständigeren Sonnenschutz sollte lieber Sonnencreme verwendet werden, da sich Puder nur ungleichmäßig auftragen lässt.

Sonnenschutz mit einem UV-Armband

Das Armband kostet nur zwei Euro und soll vor zu starken UV-Strahlen warnen. Je dunkler das Feld in der Mitte sich einfärbt, desto höher angeblich die UV-Belastung. Das UV-Armband ist jedoch völlig unzuverlässig und zeigt weder die wirkliche UV-Belastung an noch wie lange man sich in der Sonne aufhalten sollte. Es ist als Sonnenschutz also völlig unbrauchbar. Besser ist es, sich im Internet unter www.bfs.de über den aktuellen UV-Index zu informieren. 

Sonnenschutz durch eine Sonnenbrille 

Auch Augen brauchen Sonnenschutz. Wichtig ist eine Brille, die keine UV-Strahlen durchlässt. Während sich im grellen Licht unsere Pupillen zusammenziehen und so die Augen schützen, weiten sie sich hinter dunklen Gläsern eher. So können die schädlichen UV-Strahlen ins Auge dringen und Sonnenbrand auf der Hornhaut verursachen. Dies kann zu grauem Starr und sogar zur Erblindung führen. Eine Sonnenbrille sollte nicht zu klein sein und keine Kratzer haben, damit keine UV-Strahlen durchdringen können und der Sonnenschutz die Augen komplett erfasst. 

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