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Familie

Kinder im Internet

12.09.2010 • 05:30

Wissen Sie, was Ihre Kinder im Internet machen? Mit wem Sie sich verabreden oder chatten? Das Internet ist zwar wichtig, doch ebenso gefährlich. Wir sprechen mit dem Experten Udo Pipper über Risiken und Vorsichtsmaßnahmen.

Kinder im Internet: Verbieten ist falsch

Nahezu 95 Prozent der Zehnjährigen haben schon einen Internetanschluss in ihrem Kinderzimmer. Bei der Frage nach dem richtigen Alter für das Internet treffen verschiedene Meinungen aufeinander: Es steht Medienkompetenz gegen Gefahren. Außer Frage steht, dass Eltern ihre Kinder fürs Internet fitmachen und sie sensibilisieren müssen. Da heißt auch, über die Schulter schauen und den Kindern zeigen, wie sie richtig surfen. Verbieten sollte man Kindern das Internet auf keinen Fall, sondern einen kontrollierten Zugang im Wohn- oder Arbeitszimmer erlauben. Der wichtigste Aspekt zum Schutz der Kinder im Internet ist die Aufklärung. Wie auch in der realen Welt müssen die Gefahren den Kindern deutlich gemacht werden. 

Kinder im Internet: Gefahren und Schutz

Meistens beginnt der Ausflug in die virtuelle Welt mit dem Chat. Kinder chatten gerne. Zum Schutz für Kinder im Internet gehört also zum Beispiel ein Nickname beim Chatten. Das Kind sollte auf keinen Fall seinen richtigen Namen verwenden. Außerdem sollten sich die Eltern die Chaträume, in denen ihr Kind unterwegs ist, anschauen oder sogar raussuchen. Das Kind sollte nur in Chaträume gehen, in die man sich mit einer E-Mail einloggen muss. So kann man Gefahren zurückverfolgen. Um generell Kinder im Internet zu schützen, sollten Eltern im Betriebssystem und im Internetbrowser Filter und Sperren für bestimmte Suchergebnisse und –wörter sowie Internetseiten einrichten.

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