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Familie

Kinderschutz - Internet und Facebook

08.12.2011 • 20:00

Der Kinderschutz im Internet ist Elternsache. Viele Kinder sind in sozialen Netzwerken wie Facebook angemeldet. Wie können Eltern ihre Kinder vor den Gefahren im Internet schützen und was müssen Kinder dabei selbst beachten?

Kinderschutz im Internet

Viele fordern ein Internet ohne staatliche Kontrollen. Aber ist das gut für alle? Und wie ist das dann mit dem Kinderschutz im Internet? Freie Meinungsäußerung ist ein Bürgerrecht auch im Netz. Eltern sollten ebenso wie im richtigen Leben auch im Internet auf ihre Kinder achten. Sie sollten über Cybermobbing und andere gefahren aufgeklärt werden. Doch vor allem sollte man sich klar machen, dass die meisten Fälle von Cybermobbing bei Kindern eine Fortsetzung des Mobbings auf dem Schulhof sind. Wichtig ist, beim Computer die Voreinstellungen so anzupassen, dass der Kinderschutz gewährleistet ist. Die Onlinezeit sollte beschränken und beaufsichtigt werden. Doch Aufklärung und das Begleiten des Kindes bei seinen Ausflügen in das World Wide Web ist das A und O.

Kinderschutz bei Facebook

Viele Eltern vergeben statt Hausarrest Facebook-Verbot, wenn sie ihre Kinder bestrafen wollen. Dabei darf man sich erst mit 13 Jahren bei Facebook anmelden. Mit zehn oder elf ist es definitiv zu früh. In diesem Alter können Kinder noch nicht einzuschätzen, was ihre Handlungen auf solchen Portalen für Auswirkungen haben können. Der Kinderschutz bleibt dann auf der Strecke. Denn: Facebook erfüllt die Verantwortung nicht besonders gut. Die Privatsphäre ist von vornherein sehr offen eingestellt. Die Verantwortung liegt also ganz klar bei den Eltern, ihren Kindern den richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken beizubringen.