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Familie

Schülernachhilfe: Was Sie wissen sollten

12.07.2010 • 05:30

Manchmal hilft auch die intensivste Schülernachhilfe nichts und Ihr Nachwuchs bringt weiterhin schlechte Noten nach Hause. Bereits bezahlte Stunden können Sie aber trotzdem nicht zurückfordern.

Schlechte Noten trotz Schülernachhilfe

Haben die Lehrer in der Schülernachhilfe einen ordentlichen Job geleistet, also eine fachkompetente Dienstleistung geliefert, können Sie das Geld für bezahlte Stunden nicht zurückfordern. Selbst wenn Kinder im aktuellen Zeugnis immer noch schlechte Noten bekommen, denn keine Hausaufgabenhilfe kann gute Noten garantieren. Zum Erfolg in der Schule gehören mindestens drei Akteure: der Nachhilfelehrer, der Schüler selbst und der prüfende Lehrer.

Die richtige Nachhilfe für Ihren Nachwuchs

Wenn Ihr Kind von einer Schülernachhilfe profitieren soll, sollten Sie sich schon zu Beginn zwischen Einzel- und Gruppenunterricht entscheiden. Die intensive Einzelbetreuung empfiehlt sich beispielsweise bei erheblichen Lücken im Wissensstand oder akuten Lernängsten. Allerdings sind die Stunden meistens etwas teurer als Gruppenunterricht. Ihr Nachwuchs nimmt aus einer Gruppe hingegen am meisten mit, wenn es darum geht, Wissen zu wiederholen oder sich auf einen konkreten Test vorzubereiten. Ein großer Vorteil des Gruppenmodells ist die soziale Komponente: Ihr Nachwuchs lernt mit Spaß und findet vielleicht sogar neue Freunde. Die richtige Lerntechnik hängt aber immer vom individuellen Fall ab.