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Hormone in der Pubertät: Botenstoffe sorgen für Chaos

Wenn Ihr liebenswertes Kind plötzlich sprunghaft und aufmüpfig wird, tragen vor allem sie Schuld daran: Hormone. Sie verändern Ihren Sprössling aber nicht nur charakterlich, sondern ebenso äußerlich.

29.08.2012 10:00 | 6:01 Min | © SAT.1

Die Rolle der Hormone während der Pubertät

Die Entdeckung der Hormone kam in der Medizin einem Quantensprung gleich: Endlich wusste man, dass nicht einzig und allein Nervenbahnen für die Steuerung des Körpers verantwortlich waren. Der Existenz der Hormone sind sich insbesondere pubertierende Kinder bewusst, denn im sogenannten Teenageralter arbeiten die Botenstoffe auf Hochtouren. Jungen werden zu Männern und Mädchen zu Frauen. Die Pubertät bei Jungen äußert sich unter anderem in Form von Stimmbruch, wachsender Achsel- und Schambehaarung, ein zarter Bartflaum macht sich bemerkbar, die Schultern werden breiter und der Körper wird allgemein muskulöser. Zu Beginn der Pubertät bei Mädchen setzt die erste Periode ein, das Becken wird breiter und ihre Brüste beginnen, zu wachsen.

Die innerliche Veränderung während der Pubertät

Die Pubertät geht außerdem bei beiden Geschlechtern mit einem Gefühlschaos einher. Waren vorher noch Spielzeuge von Interesse und die Beziehung zu den Eltern von Harmonie geprägt, wandelt sich das Verhalten der Heranwachsenden nicht selten um 180 Grad. Das andere Geschlecht spielt nun eine tragende Rolle in den Köpfen der Teenager. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden müssen sie einige Konflikte, Krisen und Stimmungsschwankungen über sich ergehen lassen – so lange, bis die Hormone zu ihrem Gleichgewicht finden.

Hormone im Ungleichgewicht

Dass Hormone nicht nur während der Pubertät eine wichtige Rolle spielen, macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn diese aus dem Gleichgewicht geraten. Die Botenstoffe werden von Schilddrüse, Nebenniere und Hirnanhangdrüse produziert. Jedes Hormon übernimmt dabei eine spezielle Funktion im Körper. Sobald die Ausschüttung bestimmter Hormone fehlreguliert ist, beispielsweise wegen einer Schilddrüsenerkrankung, kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie etwa Müdigkeit oder Depressionen bei Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen oder Senioren kommen. Um den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist eine medizinische Untersuchung unerlässlich.

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