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Falschgeld erkennen

Niemand ist davor sicher, jeder kann es bekommen: Falschgeld. Falschgeld geht meist durch viele Hände, ohne dass der Besitzer es unbedingt merkt. Es gibt jedoch Merkmale, an denen man Falschgeld erkennen kann.

27.06.2012 10:00 | 1:40 Min | © Sat.1

Diese Hilfsmittel entlarven Falschgeld

Der Euro als Schein hat gewisse Sicherheitsschwellen eingebaut. So sollen die Bürger vor Betrug durch Falschgeld geschützt werden. Auch Laien können durch diese Mechanismen Falschgeld leicht von echtem Geld unterscheiden: In einem echten Geldschein gibt es einen Sicherheitsfaden. Er ist gut sichtbar, genauso, wie das Wasserzeichen. Außerdem wäre es bei Falschgeld viel zu aufwendig eine gestochen scharfe Mikroschrift zu verwenden, so wie es bei echtem Geld der Fall ist. Das auffälligste Zeichen dafür, dass ein Schein kein Falschgeld ist, ist das Hologramm: Wird der Geldschein bewegt, verändert sich seine schillernde Farbe. Ein spezielles Merkmal von Euro-Scheinen ab Fünfzig-Euro: Ist es kein Falschgeld, dann verändert sich beim Kippen die Farbe der Zahl rechts unten auf dem Schein. Eine professionelle Prüfung des Scheins erfolgt aber erst unter UV-Licht: Die Europaflagge leuchtet dann deutlich sichtbar grün.

Wie viel Falschgeld ist im Umlauf?

Betrüger haben im Jahr 2010 so viel Falschgeld, auch „Blüten" genannt, produziert, wie schon seit Langem nicht mehr: Polizei, Handel und Banken registrierten rund 60.000 gefälschte Euroscheine. Ein interessantes Detail über Falschgeld: Mehr als die Hälfte des Falschgeldes sind falsche Fünfzig-Euro-Scheine. Besonders häufig sind außerdem Zwanzig-Euro-Scheine und Hundert-Euro-Scheine. Fünf- und Zehn-Euro-Scheine sind als Falschgeld dagegen extrem selten im Umlauf, da sich die Produktion dieser kleinen Scheine für die Fälscher aufgrund des geringen Betrages kaum lohnt - schließlich soll Falschgeld „richtiges“ Geld abwerfen.

Was tun mit Falschgeld?

Nicht mal in der Bank ist man sicher vor Falschgeld. Die Bank ist nicht dazu verpflichtet, Scheine auf ihre Echtheit zu prüfen. Allerdings ist jeder Bürger dazu verpflichtet, entdecktes Falschgeld abzugeben. Falls man Falschgeld behält, macht man sich strafbar. Bitter ist, dass der ehrliche Finder nicht belohnt wird: Wurde ihm Falschgeld angedreht, hat er keinen Anspruch auf Ersatz. 

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