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Geldtransporter: Mehr Sicherheit geht nicht

Jeden Tag sind Geldtransporter auf den Straßen unterwegs, um Geld oder Wertsachen von einem Ort zum anderen zu bringen: Geldtransporter sorgen dafür, dass der Kreislauf des Geldes nicht zum Stillstand kommt.

27.06.2012 10:00 | 3:21 Min | © Sat.1

Riesige Summen im Geldtransporter

Um Geld im Umlauf zu halten, holt der Geldtransporter die Tageseinnahmen von zum Beispiel einem Supermarkt oder einem Juwelier. Transportiert wird diese Summe im Geldtransporter in einer gesicherten Stahlkassette. Der Geldtransporter klappert auf seiner Route mehrere Geschäfte einer Region ab und sammelt so bis zum Abend manchmal bis zu einer halben Million Euro ein. Erster Halt, bevor es zu einer Bundesbankfiliale geht, ist das Transportunternehmen, das die Summen über Nacht bei sich behält. 

Zentrale kann Geldtransporter lahm legen

Bei diesen Summen kann es eine verführerische Vorstellung sein, einen Geldtransporter zu überfallen. Aber einen Geldtransporter erfolgreich zu überfallen, ist so gut wie unmöglich: Die Sicherheitsvorkehrungen beinhalten sogar die Überwachung durch ein GPS-Gerät. So ermittelt der Geldtransporter seine Position und funkt diese ständig zu seiner Leitstelle. Der Geldtransporter wird durch Mitarbeiter ständig überwacht, sie können jede Strecke und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs jederzeit sehen. Die Leitzentrale kann den Geldtransporter im Notfall sogar lahmlegen: Sie bringt einfach den Motor des Wagens unter ihre Kontrolle.
Die neueste Entwicklung, um den Geldtransporter vor Dieben zu schützen: eine Geldkassette, die durch Heizdrähte das Geld in ihrem Innern im Notfall vernichten kann – nur ein paar Sekunden, nachdem der Fahrer die Geldkassette losgelassen hat. Anders ist der Fall, wenn der Fahrer es noch schafft, die Geldkassette in die Halterungen im Geldtransporter zu stecken. Dann fällt das Geld in eine Lade, für die der Fahrer selbst keine Schlüssel hat. 

Geldtransporter liefern an Transportunternehmen

Das von einem Geldtransporter gesammelte Geld wird zunächst zum Transportunternehmen gebracht, bevor es am nächsten Tag in eine Filiale der Bundesbank gebracht wird. Hier herrscht aufgrund der großen Summen die höchste Sicherheitsstufe: Kameras überblicken das gesamte Areal. Der Raum, in dem das von jedem Geldtransporter angelieferte Geld gezählt wird, ist das Herzstück des Unternehmens. Bearbeitet wird täglich eine Summe, die sich vermutlich im zweistelligen Millionenbereich bewegt. Das Geld lagert hier über Nacht. Erst am nächsten Tag geht der Weg des Geldes weiter zu einer Filiale der Bundesbank. 

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