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Privatvermögen in Deutschland

Die Studie der Bundesbank kommt zu dem Ergebnis, dass Haushalte in Deutschland über ein durchschnittliches Nettovermögen von 214.500 Euro verfügen. Insgesamt verzeichnen die Finanzexperten einen Anstieg des Vermögens. So betrug das durchschnittliche Nettovermögen 2010 nur 195.200 Euro pro Haushalt.

Soziale Ungleichheit in Deutschland wächst

Ihr überschlagt gedanklich gerade euer Vermögen und kommt nicht auf den Betrag der Bundesbank? Grämt euch nicht, das geht vermutlich den meisten so. Denn zehn Prozent der deutschen Haushalte vereinen fast 60 Prozent des gesamten Vermögens auf sich, während sich die ärmsten 50 Prozent mit bloß 2,5 Prozent des gesamten Nettovermögens begnügen müssen. Die Bundesbank kommt daher zu dem Schluss, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland weiter wächst.

Das ist der tatsächliche Mittelwert

Um einen realistischeren Mittelwert zu erhalten, wurden die Haushalte in ärmere und reichere aufgeteilt. Das Vermögen des Haushalts in der Mitte beträgt nur noch 60.400 Euro – dieser sogenannte Medianwert liegt damit deutlich unter dem durchschnittlichen Nettovermögen.

Angeber-Fact: Im europäischen Vergleich haben die Deutschen ein eher niedriges Vermögen. In Italien liegt der Medianwert beispielsweise bei 138.000 Euro. Allerdings wird der Betrag hier auch etwas anders berechnet.

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