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Verkauftricks der Drogerie

Shampoo, Kosmetik, Küchentücher – Die große Auswahl lockt viele Kunden in Drogerie-Märkte. Hier gibt es meist eine sehr viel größer Produkt- und Hersteller-Palette als in Supermärkten. Was es allerdings auch gibt, sind ganz eigene Tricks zur Verkaufsförderung.

08.05.2012 22:20 | 8:34 Min | © SAT.1

Probiergrößen in der Drogerie

Sie lachen einem meist schon im Eingangsbereich der Drogerie entgegen: lange Regale mit unzähligen Produkten in handlicher Probiergröße. Natürlich sollen diese Mini-Ausgaben bekannter Marken für die Drogerie verkaufsfördernd wirken: Sie passen in jede Handtasche und sind besonders günstig. Dennoch ist Vorsicht geboten, die scheinbaren Drogerie-Schnäppchen können sich schnell zur Preisfalle entpuppen. Auf eine normale Größe hochgerechnet, sind sie oft teurer als das normale Produkt aus dem Regal – teilweise muss der drei- bis fünffachen Preis hingelegt werden.

In der Drogerie kommt es auf den Grundpreis an

Auch in der Drogerie kommt es also auf den Grundpreis an, den man niemals aus den Augen lassen sollte. Besonders dann, wenn er verschleiert werden soll, etwa mit zehn oder gar 25 Prozent größeren Packungen. Dort wähnt man in der Drogerie schnell ein Schnäppchen, doch wer genau hinschaut, muss oft erkennen, dass der Grundpreis hier höher liegt als beim normal großen Produkt. Noch schwieriger wird es etwa bei Toilettenpapier. Die Preisunterschiede sind hier besonders schwer zu erkennen, da das Papier in ganz unterschiedlichen Größen verkauft wird: Mal sind es 10 mal 200 Blatt, dann 8 mal 150. Der Preis für beide Produkte ist in der Drogerie ähnlich, doch wer den Blattpreis ausrechnet, stellt fest: Das Markenprodukt ist deutlich teurer.

Drogerie: Große Packung, kleiner Inhalt

Besonders häufig trifft man in der Drogerie auf folgenden Produkttrick: große Packung, kleiner Inhalt. Wer in der Drogerie eine Parfum- oder Creme-Packung öffnet, erspäht oft nur einen kleinen Tiegel oder ein Mini-Fläschchen. Das ist nicht einmal verboten, so lange die Tube abgebildet oder ein Sichtfenster vorhanden ist. Tipp: Nachschauen, was drin steckt in der Packung. Aber Vorsicht: Die Verpackung darf dabei nicht beschädigt werden.

Drogerie-Produkttipps: Kosmetik, Sonnencreme & Co.

Kosmetik ist das Zugpferd einer jeden Drogerie. Kein Wunder also, dass viele Ketten Eigenmarken auf den Markt bringen. Die lohnen sich meistens nicht nur für die Drogerie, die so ihre Kunden bindet, sondern auch für den Kunden. Laut Öko-Test sind 75 Prozent der Eigenmarken „gut“ oder „sehr gut“. In jeder Drogerie finden sich überdies Sonnencremes. Aber stimmt es tatsächlich, dass man jedes Jahr in der Drogerie zu einer neuen Creme greifen muss? Nein! Die Forschung hat sich längst weiterentwickelt. Eine ungeöffnete Packung aus der Drogerie kann bis zu drei Jahre aufbewahrt werden. Eine geöffnete Packung sollte im Kühlschrank gelagert werden. Ein anderer Produktbereich, der in der Drogerie im Überfluss angeboten wird: Mittel gegen Cellulite. Doch was ist besser: Creme oder Gel? Das kommt auf die Jahreszeit an. Jetzt im Sommer ist ein schnell einziehendes Gel aus der Drogerie zu empfehlen, im Winter eher eine Creme. Dennoch gilt auch hier: Cremen allein hilft nicht. Nur wer auch Sport treibt, die Ernährung umstellt und die Haut mindestens zwei Mal am Tag massiert, kann das Cellulite-Problem in den Griff bekommen.

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