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Schwarzfahren soll teurer werden

Schwarzfahrer wird diese Nachricht hart treffen: Das Bußgeld fürs Schwarzfahren soll von 40 auf 60 Euro erhöht werden. Wer ohne Ticket erwischt wird, muss zahlen – ohne Ausnahme. Oder etwa nicht?

23.08.2010 05:30 | 2:45 Min | © Frühstücksfernsehen

Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt

Die Versuchung, auf einer Kurzstrecke keine Fahrkarte zu lösen, ist groß. Sind doch nur zwei Stationen … Ob Sie aber wirklich schwarzfahren und damit das Risiko eingehen wollen, erwischt zu werden, sollten Sie sich in Zukunft noch gründlicher überlegen. Die Verkehrsministerkonferenz der Länder hat sich nämlich auf eine Erhöhung der Bußgelder geeignet – und um satte 50 Prozent. Wer also ohne Fahrschein öffentliche Verkehrsmittel nutzt, muss bei einer Kontrolle 60 statt wie bisher 40 Euro zahlen und seine Personalien angeben.

Was, wenn der Automat defekt ist?

Ob Sie das Risiko bewusst eingegangen sind oder einfach nur vergessen haben, ein Ticket zu lösen, spielt dabei keine Rolle. Auch Unwissen, z. B. darüber, wie der Fahrkartenautomat funktioniert, schützt vor Straftat nicht. Doch was, wenn der Automat kaputt ist? Richter Alexander Hold klärt auf, dass Sie zunächst verpflichtet sind, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um an ein Ticket zu kommen. Gibt es weder anderen funktionierenden Automaten noch einen Fahrkartenschalter, sollten Sie sich die Nummer, die Uhrzeit und den Standpunkt des defekten Automaten notieren, um diese Angaben bei einer Fahrkartenkontrolle machen zu können. Noch besser ist ein Foto. Denn im Zweifel müssen Sie beweisen, dass Sie quasi zum Schwarzfahren gezwungen waren. Ob die Ausrede zählt, nicht das passende Kleingeld für den Automaten dabei gehabt zu haben, klärt Hold im Video.

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