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Regenschirme im Test

Für Regenschirme kann man ziemlich viel oder auch erstaunlich wenig Geld ausgeben. In unserem Video setzt SAT.1-Moderatorin Annika Kipp zwei Schirme – ein Luxus- und ein Discountmodell – einer ganzen Reihe anspruchsvoller Tests aus. Hält die teure Anschaffung, was sie verspricht? Oder reicht der Billigschirm?

12.10.2011 18:00 | 8:37 Min | © SAT.1

Regenschirme auf dem Prüfstand

Im Video testet Annika zwei Regenschirme: ein kleines schwarzes Discounter-Modell für 2,98 Euro und einen Luxus-Schirm im edlen Karolook für 55 Euro. Beim ersten Test geht es ums Öffnen. Das soll schnell gehen und idealerweise mit einer Hand machbar sein. Der zweite Test betrifft das Textilmaterial. Ist es wirklich so wasserdicht, wie man sich das von einem Regenschirm wünscht? Getestet wird das mithilfe eines Papierstreifens, der sich blau färbt, wenn er nass wird. Beim Bruch- und Biegetest will Annika wissen, wie haltbar die Gestelle der beiden Schirme sind. Beim Sturm- und Hageltest schließlich sollen die beiden Schirme ihre Tauglichkeit auch bei extremen Wetterbedingungen unter Beweis stellen. Wie dies simuliert wird, zeigen Annika und Schirmexperte Meinhard Aumüller im Expertentest.

So schneidet der Discountschirm ab

Beim schnellen Öffnen versagt der Billigschirm, ihm fehlt ein automatischer Öffnungsmechanismus, der per Knopfdruck ausgelöst wird. Mit einer Hand ist es hier also gar nicht machbar. Wasserdicht ist er auch nicht, der Papierstreifen ist tief blau gefärbt. Sein billiges Aluminiumgestell hat dem Belastungstest nichts entgegenzusetzen: Im Nu sind die Streben gebrochen, auch von den zarten Händen unserer Testerin Annika. Beim Sturm-Test bricht ihm der Griff ab. Und der Hageltest macht dem Billigschirm endgültig den Garaus, die Kieselsteine verbiegen seine Stangen, die den Träger bei echtem Hagel garantiert nicht lange schützen würden. Fazit: Punkten kann der Kleine nur mit dem Anschaffungspreis. Auf welchen Preis die Tester ihn im Durchschnitt schätzten, ist im Video ab 04:00 zu sehen.

Und so ergeht es dem Edelschirm

Der teure Regenschirm ist auf Knopfdruck in einem Augenblick geöffnet – und zwar mit einer Hand. Übrigens: Für alle, die für ihren Schirm nicht einmal diese eine Hand freihaben, testen wir in einem anderen Video den praktischen Schulterschirm. Im Dichtetest leistet Annikas Luxusschirm leider nicht mehr als das Discountermodell, auch hier wird das Papier ganz schnell blau. Mehr überzeugt hat uns da der Nanohut (ab 02:05 min), an dem dank seiner Beschichtung Nässe einfach abperlt. Dafür besteht der teure Schirm die Belastungs-, Sturm- und Hageltests mit Bravour. Schirmexperte Meinhard Aumüller ist zufrieden. Dank des robusten, hochwertigen Stahlgestells kann dieser Schirm ohne Weiteres zehn Jahre halten.

Das Video beweist: In Sachen Qualität ist das Luxus-Modell dem Schnäppchenschirm weit überlegen.

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