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#Erhöhtes Thrombose-Risiko

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse und der Universität von Bremen. Laut der Studie würden nur fünf von 100.000 Frauen an der Gefäßkrankheit leiden, wenn sie  die Antibabypille nicht einnehmen würden. Mit dem Verhütungsmittel steigt das Risiko jedoch um ein Vielfaches.

#Welche Präparate sind betroffen?

Überraschenderweise vor allem die neueren: Bei der ersten und zweiten Generation kommen auf 100.000 Frauen 15 Thrombose-Erkrankungen, bei der dritten Generation sind es bereits 25. Die unterschiedlichen Wirkungen hängen damit zusammen, dass die Zusammensetzung der Antibabypille im Laufe der Jahre ständig verändert wurde. Ziel der Weiterentwicklung sei es zum Beispiel, die Schmerzen während der Periode bei der Frau zu lindern.

#Ältere Antibabypillen haben andere Nebenwirkungen

Zwar ist das Thrombose-Risiko geringer, doch klagen nicht wenige Frauen bei älteren Präparaten über Zwischenblutungen, Akne oder etwa verstärkten Haarwuchs. Nach Einschätzung der Kasse seien mehr als 70.000 der im vergangenen Jahr verschriebenen Pillen gesundheitsgefährdend.

Angeber-Fact: Bei Verdacht auf Thrombose solltet ihr umgehend einen Arzt aufsuchen. In Einzelfällen kann das Blutgerinnsel, der sogenannte Thrombus, ins Gehirn steigen und zu einem Schlaganfall führen. Wie gefährlich Thrombose letztendlich ist, zeigt die Statistik: Demnach ist die Erkrankung die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.