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Pollen: Was hilft gegen den Blütenstaub?

Der Frühling ist da – und damit leider auch die Pollen. Die von Pflanzen produzierte, mehlartige Masse verursacht bei Allergikern tränende Augen und triefende Nasen. Welche Maßnahmen helfen dagegen?

22.03.2010 05:30 | 1:35 Min | © Frühstücksfernsehen 2010

Pollenflug 2014 früher als sonst

Eigentlich ist das aufkeimende Grün, welches die winterliche Monotonie durchbricht, allseits Willkommen. Doch Allergiker sehen dem Frühling mit gemischten Gefühlen entgegen: Diese Jahreszeit ist verbunden mit quälend juckenden Augen, Schnupfen, Problemen beim Atmen und Halsbeschwerden. Schuld daran haben Pollen.

Durch den milden Winter 2014 stehen Erle und Hasel früher in voller Blüte, wodurch der Pollenflug begünstigt wird. Aber auch Pollen der Eiche, Esche, Buche, Kiefer und weiterer Bäumen beeinträchtigen das Leben von Allergikern. Da nicht alle zur gleichen Zeit blühen, erstreckt sich das Leiden unter Umständen über Monate. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Pollenflug von Jahr zu Jahr variiert. Während in den letzten Jahren bei ungeraden Zahlen immer eine Erholungsphase mit weniger Pollen beobachtet wurde, produzierten Pflanzen zu Zeiten von geraden Jahreszahlen besonders viele Pollen.

Maßnahmen gegen Pollen

Wer an einer Pollenallergie leidet, muss diese nicht einfach hinnehmen. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie die Allergie mildern. So empfiehlt es sich zum Beispiel, abends nicht zu lüften, da Pollen dann verstärkt auftreten. Außerdem sollten Sie Ihre Haare öfters waschen, da sich der Blütenstaub im Haupt festsetzt und Nase und Augen reizt.

In der Apotheke können Sie sich ein Antihistaminikum besorgen, welches üblicherweise zur Behandlung von Allergien oder gegen Magenschleimhautentzündungen eingesetzt wird, die typischen Heuschnupfen-Symptome aber ebenso lindert. Nach zehn bis fünfzehn Minuten ist eine Besserung zu erwarten. Die Desensibilisierung – das ist eine Art Impfung gegen Heuschnupfen – ist auch eine Möglichkeit, die Pollenallergie in den Griff zu kriegen. Diese muss mittlerweile nicht mehr mit Spritzen erfolgen, sondern kann auch mit Tabletten oder Tropfen durchgeführt werden.

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