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Blitzschutz bei Gewitter

Jedes Jahr schlagen allein in Deutschland zwei Millionen Blitze ein. Dabei kommt es immer wieder zu Schwerverletzten und Toten. Doch wie kann man sich schützen?

30.05.2012 10:00 | 2:05 Min | © Sat.1

Niemals Blitzschutz unter Bäumen suchen

Ein Sommertag, der strahlend schön beginnt, endet gerne mit Blitz und Donner. Gewitter kommen häufig im Sommer vor und können ziemlich heftige Folgen haben: Was also tun, wenn der Blitz einschlägt? Regel Nummer eins lautet: niemals laufen oder aufrecht stehen bleiben. Das zieht, genau wie Bäume, Strommasten oder Bergspitzen, Blitze regelrecht an. Blitzschutz unter einem Baum zu suchen, ist dementsprechend ein fataler Fehler. Sich flach auf den Boden legen ist ebenfalls kein geeigneter Blitzschutz: In dieser Position wird der Blitz durch den gesamten Körper geleitet.

Gebäude oder Auto bieten optimalen Blitzschutz

Regel Nummer zwei besagt: nicht duschen oder baden, da der Blitz über die Wasserleitungen ins Haus eindringen kann. Telefonieren oder Fernsehen sollte man ebenfalls unterlassen. Am besten schaltet oder steckt man alle technischen Geräte einfach aus. Denn ein Blitzschlag kann zu einem Kurzschluss führen. Den besten Blitzschutz bieten Gebäude oder Autos: Automobile, auch geschlossene Cabrios, wirken  wie ein Faraday-Käfig, leiten den Blitz weiter und gewährleisten optimalen Blitzschutz.

Blitzschutz in der Natur

Wenn man in der freien Natur unterwegs und weit und breit kein Auto oder Gebäude in Sicht ist, sollte man sich so klein wie möglich machen. Den besten Blitzschutz bietet folgende Position: Man sucht sich eine Einbuchtung, setzt sich hinein, umfasst mit den Armen die Knie und stellt die Füße dicht zusammen. Zusammengerollt bietet man dem Blitz wenig Angriffsfläche und ist dadurch gut vor ihm geschützt.

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