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Burnout-Prävention: Ruhephasen sind Pflicht

Stress im Berufsleben und viel Verantwortung im Privatleben: Um einem Burnout vorzubeugen, benötigt jeder seine Zeit zur Regeneration, in der sich der tägliche Druck verarbeiten lässt. Was das für die Burnout-Prävention bedeutet, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

07.05.2012 10:03 | 2:50 Min | © mysporty

Zur Burnout-Prävention an Schönes denken

Der erste Schritt zur Burnout-Prävention ist die Frage: Wie kann ich persönlich am besten Energie tanken? Denn was so einfach klingt, haben viele Menschen vor lauter Stress im Büro längst vergessen. Entspannung ist zu einem Fremdwort geworden. Wer im Trubel des Arbeitsalltages verlernt hat, sich zu erholen, muss im Sinne der Burnout-Prävention wieder lernen, an die süßen Dinge des Lebens zu denken. Vom Besuch beim Lieblingsitaliener bis zum Ausflug mit der Familie, oft müssen es gar nicht besonders zeitintensive Aktivitäten sein, die angehäuften Stress abbauen und damit bei der Burnout Prävention helfen.

Eine Checkliste hilft

Wer Schwierigkeiten hat, geeignete Dinge für die eigene Entspannung zu finden, sollte in der Vergangenheit forschen. Wobei konnte man zuletzt so richtig relaxen und die eigene Seele baumeln lassen? Wer das vergessen hat, kann sich mit einer Checkliste Abhilfe schaffen. Dort werden die schönsten Erlebnisse der letzten Jahre aufgeschrieben. Eine bessere Burnout-Vorbeugung gibt es kaum.

Burnout-Prävention bedeutet, das Erholen lernen

Regenerationsfähigkeit heißt, in der Lage zu sein, die eigene Erholung zu trainieren. Dabei sind feste Abläufe und Strukturen ganz wichtig. Nur wer sich selbst regelmäßige Auszeiten verordnet, erstickt die Funken eines aufkommenden Burnouts bereits im Keim. Diese Erholungsphasen für die Vorbeugung gegen Burnout müssen gar nicht lang sein. Es kann schon reichen, sich wenigstens zweimal in der Woche einen halben Tag frei zu nehmen.

Realistische Ziele zur Burnout-Prävention setzen

Zur Burnout-Prävention gehört es auch, sein eigenes Können und die gesetzten Ziele realistisch einzuschätzen. Auch das Feedback der Kollegen oder des Chefs hilft, sich zu überprüfen. Nur wer sich auch im Job verwirklicht, ist dauerhaft glücklich und kann die Burnout-Prävention langfristig erfolgreich umsetzen.

Bedürfnisse erkennen, Hilfe annehmen

Ganz wichtig für die Prävention: die eigenen Bedürfnisse trotz des Leistungsdrucks nicht hinten anstellen. Nur wer auf sich selbst achtet, kann reagieren, wenn Körper und Geist sagen: Es ist zu viel. Für eine erfolgreiche Burnout-Prävention ist es aber auch wichtig, Hilfe anzunehmen. Ob Freunde, Kollegen oder medizinisch-professionelle Unterstützung. Wer das Gefühl hat, dass sich Symptome eines Burnouts zeigen, sollte den eigenen Kummer nicht in sich hineinfressen.

Wichtige Elemente der Burnout-Prävention

Wer im Job täglicher Belastung ausgesetzt ist, muss sich die nötigen Ruhepausen nehmen. Regeneration ist ein wichtiger Baustein der Burnout-Prävention. Zentral ist außerdem auch mal „Nein“ zu sagen, wenn die Arbeit einem über den Kopf wächst. Wenn sich auf dem Schreibtisch nichts als Arbeit türmt, steigt die Stressbelastung. Dann sollten nicht auch noch neue Aufgaben angenommen, sondern das Arbeitspensum zurückgefahren werden.

Ein gut strukturiertes Zeitmanagement trägt ebenfalls zur Prävention und Burnout-Behandlung bei. Hier sollte man sich klare Prioritäten setzen, Aufgaben abgeben oder überflüssige Arbeit ganz streichen. Außerdem gehört das Thema Ordnung zur Prävention gegen Burnout: Natürlich sollte man bei der Arbeit nicht im Chaos versinken, aber es muss nicht immer alles perfekt sein. Denn für die Burnout-Prävention gilt: weniger ist manchmal mehr.

Sport leistet Beitrag zur Vorbeugung

Als Ausgleich für die Strapazen des Jobs ist schließlich sportliche Aktivikät eine gute Möglichkeit, um den angehäuften Stress abzubauen – allerdings nur, wenn man dazu auch in der Lage ist. Nicht immer hat man die notwendige Kraft, um gegen Burnout Sport zu treiben. Wer neue Energie tanken möchte, sollte vor allem mindestens einmal am Tag bewusst abschalten.

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