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Muskatnuss so gefährlich wie Ecstasy

Sie wird oft frisch gerieben, um Suppen, Eintöpfe oder Kartoffelgerichte zu würzen. Abseits der Küche gilt Muskatnuss jedoch auch als günstige Alternative zu Ecstasy. Die berauschende Wirkung rührt von dem im ätherischen Öl des edlen Gewächses enthaltenen Wirkstoff Myristicin her. Eine Dosierung ab 20 Gramm Muskat kann zum Delirium und sogar Herzstillstand führen.

Nasenspray kann süchtig machen

Sicherlich habt auch ihr euch schon mal Xylometazolin in die Nase gezogen. Dieser Wirkstoff steckt nämlich in jedem handelsüblichen Nasenspray. Zwar sorgt die Flüssigkeit dafür, dass ihr wieder frei atmen könnt, wer das Spray länger als sieben Tage verwendet, kann davon aber auch süchtig werden. Das kann böse enden, denn: Ist man erst einmal abhängig, kann es schnell zu Entzugserscheinungen und Atemnot kommen, wenn der Stoff nicht griffbereit liegt.

Nagellackentferner, eine beliebte Schnüffeldroge

Der Rausch, in dem das Gefühl des absoluten Glücks vorherrscht, kann bis zu 45 Minuten anhalten. Erschreckend, dass die Halluzination ausgerechnet durch ein Produkt ausgelöst wird, dass die Damen unter euch regelmäßig benutzen: Nagellackentferner. Wer die darin enthaltenen Gase schnüffelt, muss aber mit verheerenden Folgen rechnen. Taubheit, Leukämie und Muskelschwund sind nur drei Erkrankungen, die das Einatmen von acetonhaltigem Nagellackentferner verursachen kann.

Angeber-Fact: Wie süchtig Nasenspray macht, zeigt die Statistik. Allein in Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen von Xylometazolin abhängig.

Weiteres Thema: Es wird im Netz als Wundermittel angepriesen, dabei ist MMS - oder auch Chlordioxid - stark gesundheitsgefährdend.