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Welche Seite soll es denn sein?

Gehört ihr zur Mehrheit der Deutschen, die auf der Seite schlafen? Dann solltet ihr jetzt genau aufpassen: Im Magazin „The Journal of Clinical Gastroenterology“ wurde eine Studie veröffentlicht, bei der gleich mehrere Gründe genannt werden, warum das Schlafen auf der rechten Seite der Gesundheit schaden kann.

Mehr schlecht als recht(s)

Wer im Biologie-Unterricht aufgepasst hat, weiß sicherlich, dass sich Magen und Bauchspeicheldrüse auf der linken Seite des Körpers befinden. Das Liegen auf dieser Seite fördert die Verdauung, wohingegen die rechte Schlafposition diese Tätigkeit im Körper erschwert, da die Schwerkraft auf ihn einwirkt. Konkret heißt das: Der Magen drückt auf die Bauchspeicherdrüse und behindert so ihre Enzymproduktion.

Linksschlaf – eine Herzensangelegenheit

Und noch eine Nachhilfestunde in Sachen menschlicher Anatomie: Da die Aorta nach links gebogen ist, begünstigt der Linksschlaf einen guten Blutfluss. Wer jedoch auf der rechten Körperseite schlummert, sorgt dafür, dass das Herz das Blut nach oben pumpen muss – eine enorme Anstrengung für das lebenswichtige Organ.

Angeber-Fact: Wie eine Studie ergab, schlafen rund 60 Prozent aller Menschen am liebsten in der seitlichen Fötuslage, bei der die Knie angezogen und die Arme um ein Kissen geklammert, verschränkt oder zwischen die Beine gelegt werden.