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Doppelt so gesund

Mmh, das Fruchtfleisch der Banane ist bei Jung und Alt beliebt. Es liefert nämlich jede Menge Energie und ist auch noch gesund. Die Schale landet dabei arglos im Müll. Zu Unrecht, denn die Schale der Staudenfrucht hat es in sich. Sie enthält sogar doppelt so viele Nährstoffe wie das weiche Innere. Diese stärken das Immunsystem und die Nerven. Doch was enthält sie genau? Ballaststoffe, Vitamine und Magnesium sind in der Schale zuhauf zu finden. Doch auch Carotinoide verbergen sich in der gelben Hülle. Letztere sollen sogar gegen Krebs schützen.

Hilfe beim Abnehmen

Außerdem enthält die Bananenschale Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch lange satt machen – für Abnehmwillige also ideal. Hinzu kommen die Inhaltsstoffe Vitamin B6 und B12. Sie bringen den Stoffwechsel auf Touren. Die so beschleunigte Fettverbrennung lässt die Pfunde schmelzen. Grund genug, Bananenschale – natürlich immer nur Bio und unbehandelt – zum festen Bestandteil einer Diät zu machen.

Einfach reinbeißen?

Die Schale ist zugegebenermaßen nichts zum Knabbern. Doch die unbehandelte Bananenschale lässt sich gut backen, braten oder kochen. Die Asiaten machen es vor. Dabei sollte sie mindestens zehn Minuten erhitzt werden, denn so wird sie weich und Ballaststoffe werden freigesetzt. Roh ist Bananenschale eine tolle Zutat für Smoothies . Dafür sollte sie allerdings gut reifen. Der herbe Geschmack verliert sich nämlich mit zunehmender Reife. Ganz braun darf die Schale allerdings nicht werden.

Angeber-Fact: Ihren Ursprung hat die Banane in Südostasien. Erst ab dem 17. Jahrhundert hat sie sich in alle tropischen Länder verbreitet. Weltweit gibt es rund 400 verschiedene Bananensorten. Davon sind allerdings nicht alle essbar.

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