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Brunnenkresse sticht Grünkohl aus

Grünkohl galt bislang als das gesündeste Gemüse überhaupt, denn es hat wenig Kalorien, steckt voller Ballaststoffe und Eisen und soll sogar vor Krankheiten wie Krebs schützen. Doch was kaum einer weiß: Ein anderes Gemüse ist NOCH gesünder: Brunnenkresse. Das Blattgemüse ist im Gemüsefach zwar rar geworden, doch zu Unrecht, denn es ist randvoll mit Vitaminen und wichtigen Nährstoffen.

Auf dem „Aggregate Nutrient Density Index“, dem Index für die Gesamtnährstoffdichte in Abhängigkeit zur Kalorienzahl, schneidet die Brunnenkresse mit einem Wert von 100 besser ab als der Grünkohl, der nur knapp 49 erreicht. Das bedeutet, dass sie bei vielen Nährstoffen sehr wenig Kalorien besitzt.

Gesünder geht’s nicht

Doch warum genau ist die Kresse eigentlich so gesund? Sie ist gut fürs Herz, denn sie senkt dank enthaltener Nitrate den Blutdruck und die Blutfette, die sich im Körper befinden. Darüber hinaus finden sich in den Blättern jede Menge Antioxidantien, die gegen Entzündungen wirken und hohe Blutzuckerwerte senken können. Damit kann die Kresse sogar Diabetes vorbeugen.

Für starke Knochen sorgt das Supergemüse mit viel Kalzium und Vitamin-K. Außerdem schützt das Blattgemüse mit seinen sekundären Pflanzenstoffen Lutein und Zeaxanthin vor altersbedingten Augenkrankheiten wie dem grauen Star. Ist jetzt klar, warum Brunnenkresse ganz oben auf der Liste der gesündesten Gemüsesorten steht?

Anti-Krebs-Wirkung

Nicht nur Grünkohl wird nachgesagt, dass es vor der Volkskrankheit Krebs schützen soll. Auch Brunnenkresse kann hier mithalten, denn das Wundergemüse enthält entzündungshemmende Antioxidantien, die das Wachstum von Krebszellen mindern sollen. Studien haben zudem gezeigt, dass das Risiko für diverse Krebserkrankungen wie Lungen-, Brust und Prostatakrebs durch den Verzehr von Kreuzblütengewächsen wie Brunnenkresse gesenkt werden kann. Der Wirkstoff Isothiocyanate unterstützt zudem bei der Entgiftung von Chemikalien, die Krebs auslösen können.

Angeber-Fact: Brunnenkresse wächst an Bächen und Seen. Die Blätter der krautigen Pflanze schmecken scharf-würzig und erinnern an Rettich. Sie werden vor allem in Salaten, Suppen und Kräuterquark verwendet.

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