Ernährung

Exotisches Gemüse

01.12.2011 • 12:00

Die knackig grüne Chayote, die erdige Arakacha, die kleine Okra und die schrumpelige Bittergurke – alle vier sind Unbekannte an deutschen Gemüseständen. Wie man exotisches Gemüse richtig zubereitet, weiß der Koch Bernd Arold. Zusammen mit drei Probanden testet er, welche Frucht geschmacklich überzeugen kann.

Exotisches Gemüse: Arakacha 

Die unter der Erde wachsende Knolle ist ein exotisches Gemüse aus Peru und besteht zu einem Viertel aus Stärke. Damit ähnelt die Arakacha sehr der normalen Kartoffel, nur dass sie deutlich größer ist. Die Schale der Knolle ist bitter, weshalb die Arakacha vor dem Kochen geschält werden sollte. Am besten eignet sich das Gemüse zum Braten. Fertig gegart ähnelt ihre Konsistenz ebenfalls der Kartoffel.

Exotisches Gemüse: Chayote

Äußerlich ähnelt die Chayote einer Birne. Jedoch merkt man bereits beim Anfassen, dass sie viel fester ist. Die aus Mittelamerika stammende Chayote wurde vor Tausenden Jahren schon von den Azteken und Maya angebaut. Es handelt sich um ein Kürbisgewächs, das reichlich Vitamin C enthält. An der Chayote ist alles essbar. Man kann sie für Schmorgerichte benutzen, anbraten oder einfach roh essen. Sie ist ein exotisches Gemüse, das mit Kohlrabi vergleichbar.

Exotisches Gemüse: Bittergurke

Die aus Asien stammende Bittergurke sieht aus wie eine schrumpelige Gurke. Sie ist ein exotisches Gemüse, das vor allem in China gern gegessen wird. Die Bittergurke gilt als sehr gesund, ihre Inhaltsstoffe sollen sogar gegen Diabetes helfen. Roh sollte das Gemüse aber eher nicht gegessen werden, weil das Innere der Frucht abführend wirken kann. Bei der Zubereitung müssen daher die Kerne entfernt werden. 

Exotisches Gemüse: Okra 

Diese Schote ist ein weltweiter Bestseller: Die Okra kommt ursprünglich aus Afrika, wo sie mittlerweile zu den Hauptnahrungsmitteln gehört. Die Okra ist ein exotisches Gemüse, das wenig Kalorien, aber reichlich Eisen, Eiweiß und Vitamine enthält. Im rohen Zustand schmeckt sie etwas bitter und hat eine schleimige Konsistenz. Sie eignet sich besonders gut für Eintöpfe und Suppen.