Ernährung

Fertiggerichte

01.12.2011 • 00:00

Fertiggerichte kommen häufig auf den Teller. Doch es gibt bessere und gesündere Alternativen. Die Gesundheitsreporterin lässt Fertiggerichte und frisches Essen gegeneinander antreten.

Frisches gegen Pulver

In einer Tomatensuppe aus der Tüte finden sich viele Zusatzstoffe, zum Beispiel der Geschmacksverstärker Hefeextrakt. Ein Großteil der Fertiggerichte enthält diesen Stoff. Hefeextrakt gaukelt dem Gaumen Geschmack nur vor und schürt gleichzeitig den Heißhunger. Anders bei einer selbstgemachten Tomatensuppe. Hierfür werden Schalotten in Öl glasig angedünstet. Dann kommen Dosentomaten hinein, die püriert und mit Salz und Kräutern verfeinert werden.

Kinder sind Feinschmecker

Kinder haben etwa 10.000 Geschmackssinneszellen. Erwachsene besitzen nur noch die Hälfte, da die Geschmackssinneszellen im Laufe der Jahre durch saure oder zu heiße Nahrung zerstört werden. Kinder können also mehr schmecken. Fertiggerichte mit Geschmacksverstärkern und Aromastoffen sind für die Kleinen deshalb überflüssig.

Fertiggerichte aufwerten

Tiefgefrorene Fertiggerichte können sich als wahre Kalorien- und Salzbomben entpuppen. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich: was an erster Stelle steht, ist auch am meisten drin. Im Geschmacksvergleich verlieren Fertiggerichte gegen selbstgemachtes Essen. Zwar ist frisch zubereitetes oft teurer, punktet dann aber mit dem Vitamingehalt. Wenn es schnell gehen und gesund sein soll, peppen Kräuter oder Gemüse Fertiggerichte auf. Tiefkühl-Gemüse sollte keine Zusätze enthalten.