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Fruchtzucker vs. normaler Zucker

Die Lust auf süße Leckereien teilen fast alle Menschen. Bei der Frage, zu welchem Zucker man greifen sollte, um den Appetit auf Süßes zu stillen, teilen allerdings sich die Geister. Viele glauben, Fruchtzucker ist gesünder als gewöhnlicher Zucker.

19.04.2012 18:00 | 1:49 Min | © mysporty

Fruchtzucker hin, normaler Zucker her: Ist Zucker ungesund?

Wir alle mögen Süßes, aber gleichzeitig plagt uns das schlechte Gewissen, wenn wir zu Zucker greifen. Grund: Zucker hat einen schlechten Ruf. Er soll dick machen und bei übermäßigem Konsum sogar zu gesundheitlichen Schäden wie Diabetes führen. Doch das energiegeladene Kohlenhydrat hat auch seine guten Seiten. Es ist sogar lebensnotwendig.  Ohne die Energie, mit der uns Zucker versorgt, könnten wir einfachste Anstrengungen wie zum Beispiel Treppensteigen nicht meistern. Wie so oft gilt nämlich auch hier: Nicht der Zucker an sich ist schlecht, es kommt auf die Menge an, die im Körper landet. Die Dosis macht aus einem lebenswichtigen Lebensmittel Gift. Erst dann wandert der Zucker auf die Hüften und kann zu negativen gesundheitlichen Folgen führen. Kein Wunder also, dass viele Menschen zu Alternativen zum gewöhnlichen Zucker greifen: etwa zu Fruchtzucker.

Ist Fruchtzucker die gesündere Alternative?

Wie sieht es aber mit Zucker aus Früchten, dem sogenannten Fruchtzucker aus? Sein Image ist sehr viel positiver, immerhin steckt er in gesundem Obst wie Äpfeln und Birnen. Ist Fruchtzucker aber wirklich gesünder als normaler Raffinade-Zucker? Nein, sagt Professor Dr. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit an der Deutschen Sportschule Köln. Warum das so ist, verdeutlicht  der Vergleich des Kaloriengehalts von normalem Zucker und Fruchtzucker: 100 Gramm normaler Zucker enthalten 405 Kilokalorien, 100 Gramm Fruchtzucker aber auch. Somit ist der Energiegehalt von Zucker und Fruchtzucker exakt gleich. Und auch unsere Zellen können nicht zwischen den beiden Arten unterscheiden: Sie isolieren lediglich das Zuckermolekül – und das ist immer gleich. Wie man es also drehen und wenden mag, Zucker bleibt Zucker, ob er als Fruchtzucker in einem Apfel oder als gewöhnlicher Raffinade-Zucker im Kuchen steckt.

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