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Zucker statt Vitamine

Wissenschaftler der renommierten Harvard School of Public Health nahmen in einer umfassenden Studie die Auswirkungen von Smoothies und Fruchtsäften auf die Gesundheit unter die Lupe. Das Ergebnis überrascht: Die Fertigprodukte aus dem Supermarkt können nach Angaben der Experten das Risiko für Diabetes mellitus erhöhen. Den positiven Effekt der abgepackten Obstprodukte auf die Gesundheit schätzen die Forscher hingegen als gering ein.

Obst besser als Smoothies

Die industriell verarbeiteten Säfte und Smoothies verlieren auf langen Produktionswegen vom Baum in die Flasche beziehungsweise ins Tetra Pak einen Großteil ihrer Vitamine. Der Endverbraucher erhält am Ende also hauptsächlich ein Gemisch aus Wasser und Fruchtzucker. Entsprechend ist es viel gesünder, frisches Obst zu essen, als es püriert zu schlürfen.

Und was ist mit frischen Smoothies?

Wer gerne ab und zu zum Smoothie greift, muss jetzt aber nicht um seinen Fruchtdrink bangen. Wenn ihr den Smoothie frisch zubereitet und als Zutaten nicht nur Obst, sondern auch grünes Gemüse verwendet, erhaltet ihr einen Vitamincocktail mit gemäßigtem Fruchtzuckergehalt.

Angeber-Fact: Das Wort Smoothie tauchte zum ersten Mal bereits 1904 in einem US-amerikanischen Wörterbuch auf. Damals bezeichnete der Begriff aber kein Fruchtgetränk, sondern eine besonders redegewandte Person mit hervorragenden Manieren.

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