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Chemischer Prozess

Wenn ihr Kartoffeln im Kühlschrank aufbewahrt, aktiviert die Kälte einen chemischen Vorgang. Die Stärke in den Knollen wandelt sich dabei in Zucker um.

Werden die Kartoffeln nun gebacken oder frittiert, verbindet sich der Zucker mit der Aminosäure Asparagin: Es entsteht die Chemikalie Acrylamid, die als gesundheitsgefährdend gilt.

Die Chemikalie Acrylamid

Versuche mit Nagetieren haben bewiesen, dass eine Belastung mit Acrylamid das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen erhöht. Der Stoff kann zwar in verschiedenen Lebensmitteln stecken, einen erhöhten Gehalt stellten Wissenschaftler aber besonders bei Kartoffelprodukten fest.

Keine Kartoffeln mehr?

Ob die Chemikalie tatsächlich ähnliche Auswirkungen auf den Menschen haben kann wie auf die Nagetiere, muss noch erforscht werden. Um das Risiko einer Belastung zu mindern, solltet ihr aber zum Beispiel Pommes so hell wie möglich frittieren oder backen. Folgt den Empfehlungen auf der Packung. Und am Wichtigsten – bewahrt keine Kartoffeln im Kühlschrank auf.

Angeber-Fact: In Lima, der Hauptstadt Perus, steht das größte Kartoffelforschungszentrum der Welt. Peru nimmt zudem für sich in Anspruch, die Wiege der Kartoffelkultur zu sein.