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Gesundheit

Hautkrebs vermeiden: Tipps von Experten

03.05.2010 • 05:30

Knackige Bräune ist zwar sexy, doch die Gesundheit geht vor. In einer offiziellen Anleitung haben Ärzte erstmals die wichtigsten Tipps zusammengefasst, mit denen sich Hautkrebs vermeiden lässt.

Kein Risiko bei Hautkrebs eingehen

Jährlich erkranken mehr als 230.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs, womit die Krankheit zur häufigsten Tumorart zählt. Dabei ist es mit einfachen Maßnahmen möglich, den Krebs zu vermeiden. Um die Aufklärungsarbeit voranzutreiben, haben Ärzte erstmals vorbeugende Empfehlungen in einer sogenannten S3-Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs zusammengefasst. Momentan richtet sich die Anleitung insbesondere an Ärzte, doch eine Informationsbroschüre für Laien soll in Kürze folgen, wie „Spiegel Online“ berichtet.

Hautkrebs vermeiden: Tipps

Die Tipps der Ärzte sind nicht neu, was ihre Bedeutung aber nicht mindert. Wenn Sie Hautkrebs vermeiden möchten, müssen Sie sich vor der Hauptursache, der vom Sonnenlicht beziehungsweise dem Solarium ausgehenden UV-Strahlung, schützen. Das heißt konkret: Halten Sie sich mittags nicht in der Sonne auf und gestalten Sie Ihre Ausflüge in der prallen Sonne möglichst kurz. Ins Sonnenstudio sollten Sie gar nicht oder nur sehr selten gehen. Verschieben Sie Aktivitäten wie Gartenarbeit oder Sport im Freien besser auf den Morgen oder den Abend, wenn die UV-Strahlung nicht mehr so stark ist und vermeiden Sie in jedem Fall einen Sonnenbrand. Wie lange Sie sich in der Sonne aufhalten können, ist mitunter abhängig von der individuellen Eigenschutzzeit Ihrer Haut. Bei Südländern ist diese beispielsweise für gewöhnlich länger als bei Nordeuropäern. Befragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt hierzu. Und der wichtigste Tipp natürlich: Verwenden Sie Sonnencreme.

Früherkennung von Hautkrebs: Tipps

Eine Früherkennung von Hautkrebs senkt das Sterberisiko. Kontrollieren Sie daher in regelmäßigen Abständen Ihre Muttermale. Wenn Sie Veränderungen in der Größe, Form, Farbe und Erhabenheit beobachten, sollten Sie zur Sicherheit einen Hautarzt aufsuchen. Mithilfe einer hellen Lampe und gegebenenfalls einem speziellen Vergrößerungsglas, dem Dermatoskop, kann er bestimmen, ob es sich bei der Auffälligkeit um Hautkrebs handelt.